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Sonntag, 19. November 2006

Kerners Köche: deftig bis süß

Kerners Köche 17.11.Am Freitag gab’s für mich Kerners Köche nur in Kurzfassung, dafür aber im 4:3-Format. Denn nach dem Heimspiel meines VfL Bochum war ich nicht pünktlich zum Sendestart wieder daheim. Mir ist mal wieder aufgefallen, dass Alfons Schuhbeck der unumstrittene Chef im Ring ist, und zwar ganz egal, ob der von Johannes B. Kerner immer besonders umsorgte Johann Lafer die Runde komplettiert oder nicht. Vor Schuhbeck haben sie alle Respekt, auch Lafer. Der war gestern allerdings nicht dabei, als es um Variationen von deftig bis süß ging. Ein Freestyle-Abend, der mit Schuhbecks Zitronen-Chili-Backhendl mit Endivien- und Feldsalat sein Highlight hatte. Die Diskussion um Alexander Herrmanns Saibling in Basilikumbutter mit Sellerie-Limonensud war interessant. Erst probierte eine Zuschauerin den Sud und fand ihn zu salzig. Dann probierte Herrmann selbst und fand’s auch ein bisserl (das inflationärste Wort der Sendung) zu salzig. Für Kerner dagegen war es okay, und Schuhbeck meinte sogar, es könnte noch ein bisserl salziger sein. Er wies darauf hin, dass man den Sud nicht solo sondern in Kombination mit dem Saibling probieren müsste, und dann wäre es keinesfalls zu salzig. Ein guter Trick ist mir nicht im Gedächtnis geblieben, ich hatte immer noch Theofanis Gekas’ Trick zum 4:2 im Kopf, wo er sich beim Zustürmen auf den Frankfurter Keeper den Ball sensationell im Lauf vom rechten auf den linken Fuß legte und dann volley einlochte. Was für ein Tor!

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3 Antworten zu “Kerners Köche: deftig bis süß”

  1. Dolce sagt:

    Das tolle Tor habe ich leider nicht gesehen, Kerners Köche schon. Das mit Schuhbeck als kochender Leitwolf ist mir auch aufgefallen. Ich frage mich nur, warum das so ist.

  2. klada sagt:

    Schuhbeck ist eine Institution. Er hat die Neue Regionalküche in Deutschland populär gemacht, er war der erste Spitzenkoch, der den Mut hatte zuzugeben, notfalls auch mal bei Mc Donalds zu essen und der erste, der es schaffte, eine erstklassige Restaurantküche in Deutschland mit mehr als 75% Grundproduktanteil aus der Region zu managen. Damals im Kurhausstüberl in Waging am See, wo auch Lafer mal ein Zeit unter Schuhbecks Fittichen kochte, war das offenbar noch möglich. In München ist’s wohl schwieriger für ihn geworden, schon wegen der Mengen, die er da braucht. Schuhbecks Gourmetküche hat nie die Lustkomponente verloren, und deshalb wird er – im Gegensatz zu anderen Spitzenköchen – nicht nur respektiert sondern geliebt.

  3. Olli sagt:

    Unter anderem liegt es auch an seinem Charisma und der stets versprühenden bayrischen Natürlichkeit.

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