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Donnerstag, 05. April 2007

Wilder Bärlauch: Zwischen Reiz und Restrisiko

Was für eine Entdeckung machte da mein siebenjähriger Sohn gestern beim Waldspaziergang als er mich auf eine Plantage mit wildem Bärlauch hinwies. Gierig schnitten wir mit dem Taschenmesser jede Menge ab, aber zu Hause angekommen, plagte mich die Ungewissheit. Fuchsbandwurm. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Echinococcus multilocularis irgendwo auf den Blättern versteckt, nur darauf wartend, mich und meine Familie zu überrumpeln, um unsere Organe in Besitz zu nehmen? Die Wahrscheinlichkeit ist gering, las ich dann auf diversen Seiten im Netz, weil die knapp 600 europaweit gemeldeten Fälle aus den letzten zwanzig Jahren hauptsächlich Menschen betrafen, die dauerhaft den Erregern augesetzt waren, in der Landwirtschaft arbeiteten und/oder Haustiere wie Katzen und Hunde besaßen. Ich las auch, dass Abwaschen helfen würde, die Erreger loszuwerden. Und doch wagte ich es noch nicht, das Küchenkraut zu verarbeiten. Hunderte Gläser mit Bärlauchpesto könnte ich herstellen, wenn ich die Plantage abernten würde (natürlich nur so viel, das im nächsten Jahr auch wieder was wächst). Aber mir fehlt noch die Gewissheit. Wer detaillierte Infos hat, wie sehr Bärlauch im Ruhrgebiet durch Fuchsbandwurm gefährdet sein könnte, bitte melden.

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