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Mittwoch, 18. Februar 2009

Stevia: Süßen mit Zahnpasta und Badezusatz

Die Dominanz von Raffinadezucker in Europa scheint endlich zu bröckeln, denn die Zulassung von Stevia in der EU dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, da mehrere neue Zulassungsanträge vorliegen. Stevia wird aus einer in Südamerika wachsenden Krautpflanze gewonnen, Der Wirkstoff ist ein Glykosid mit der 300-fachen Süßkraft von Zucker. Aber ohne die schädlichen Nebenwirkungen von raffiniertem Zucker. Verschwörungstheoretiker – und ich muss zugeben, ich liebe Verschwörungstheorien – sehen die einflussreiche Zuckerindustrie als hartnäckige Behinderungsinstanz. Nun ja, in Japan und Australien ist Stevia erlaubt, in der Schweiz auch, und so weit ich weiß, ist von dem Süßstoff dort noch niemand tot umgefallen. Man muss sich schon fragen, warum es in der EU so lange dauert bis die geforderte Verbrauchersicherheit hergestellt ist. Wie gefährlich Zucker ist und wie dringend Alternativen gebraucht werden, muss der kompottsurfer sicher Niemandem mehr erklären.

Wer das Süßkraut trotz des Verbots verwenden will, sucht einfach mal bei eBay nach Stevia-Badezusatz oder Zahnpflege.

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Eine Antwort zu “Stevia: Süßen mit Zahnpasta und Badezusatz”

  1. verena sagt:

    Ja, dass Zucker heimtückische Krankheiten auslösen kann, ist ja allgemein bekannt. Aber man muss schon sagen, dass jeder für sich selbst verantwortlich ist. Ich nasche auch täglich und bin nicht übergewichtig. Aber dass es notwendig ist. nach Alternativen in dieser Richtung zu suchen war schon lange ausständig. Finde ich auch seltsam, dass man da so lange gebraucht hat. Und was die Badezusätze betrifft: da kann ich auch einiges empfehlen. Da gibt es nette Geschenkideen und gut richen tun sie auch.

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