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Freitag, 30. Oktober 2009

rewirpower-Weintest: Des Siegers große Schwester

schneiderAn diesem Wochenende läuft die Bestellmöglichkeit für die begehrten Probierpakete mit den Testsiegern des großen rewirpower-Weintests ab. Wer im letzten Moment noch zuschlagen oder sein Kontingent aufstocken möchte, kann das hier tun.

Derweil habe ich mich mal intensiver mit den Weinen von meiner liebsten Testentdeckung, Weingut Jakob Schneider, aus Niederhausen an der Nahe beschäftigt. Nicht zuletzt weil es ausgerechnet eine trockene Spätlese aus dem Jahrgang 1988 und der Lage Niederhäuser Hermannshöhle vom Weingut Hermann Dönhoff war, die mich vor knapp 19 Jahren offen für den deutschen Wein gemacht hat, musste ich unbedingt die trockene 2008er Spätlese aus gleicher Lage von Schneider probieren. Und da begegnete mir ein kraftvoller Riesling, der im Gegensatz zum trinkfertigen Melaphyr zwar noch nicht voll zugänglich ist und wohl noch einige Entwicklungszeit braucht, aber sicher ein großer Wurf ist. Duft nach reifen exotischen Früchten, etwas Feige und deutliche mineralische Noten in der Nase, dazu am Gaumen ein geradezu spektakulär lang anhaltener Abgang für einen Wein, der gerade mal 7,50 Euro pro Flasche kostet.

Wenn ich überlege, dass ich für Dönnhoffs Spätlese seinerzeit so um die 10 DM pro Flasche gezahlt habe (genau weiß ich’s leider nicht mehr), heute aber knapp 23 Euro für den 2008 berappen muss – die sicherlich angemessen sind – dann sind die 7,50 Euro von Schneider heute eine ähnlich günstige Gelegenheit, eindrucksvolle Tropfen typischen Naheweins zu verkosten.

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