Rach und Co.: Wie viele Restaurantretter braucht das Land?
Als ich vor wenigen Wochen meine politisch vollkommen unkorrekte Lieblingssendung 24 mit Kiefer Sutherland schauen wollte, war ich schockiert. Die Serie machte Pause, und statt ein die Welt rettender Jack Bauer schaute mir Frank Rosin mit ernstem Gesicht entgegen. Der Sternekoch aus Dorsten soll nicht die Welt retten, sondern Restaurants. Schade, dass er nicht bewaffnet ist und ihm nicht alle illegalen Hilfsmittel von Jack Bauer zur Verfügung stehen, denn dann wäre die Sendung keine Kopie von Rach, der Restauranttester sondern hätte ihre eigene Spur und vermutlich richtig Drive. Und Frank hätte es ganz sicher drauf, als Undercover Agent gastronomische Katastrophen abzuwenden. Schade, dass er – ähnlich wie der talentierte Herr Rach – Gezwängnisfernsehen machen muss. Nur schüttelt er nicht so viele Hände wie Christian Rach, was in Zeiten von Schweinegrippe sicher von Vorteil ist.
Ich gestehe freimütig, dass ich nur auf die Mutter aller Rettungskompanien stehe: die Kochprofis. In einer Besetzung aus dem Pool Ralf Zacherl, Martin Baudrexel, Mario Kotaska und Stefan Marquard. Alles andere finde ich nur schwer verdaulich. Richtig unterhaltsam finde ich dagegen, wenn Max Giermann den Rach macht. Das sehe ich genauso wie bloggerkollege fressack.






16. Dezember 2009 um 12:06
sorry, aber switch finde ich genauso dämlich wie die selbsternannten Restaurantretter. Mir sind sie alle über.
Dann doch lieber Gordon Ramsay, der auch mal mit Getöse eine Tür eintritt oder den Gästen die Mülleimer auf die Tische stellt. Nicht so betroffenheitsbesoffen wie die Deutschen. Macht mir eindeutig mehr Spaß beim Zuschauen.
16. Dezember 2009 um 12:18
Na, sag ich doch. Jack-Bauer-mäßig die Tür eintreten, wäre echt schon ein Fortschritt
kompottsurfer
16. Dezember 2009 um 13:33
Viel interessanter finde ich es allerdings Gordon Ramsay und Rach direkt gegenüberzustellen. Selbst die Gestik ist die Gleiche (die Hand vor dem Mund beim angestrengten Nachdenken).
Ich habe das Rosinzeugs einmal gesehen und muss es nicht haben.
Ich stimme dem Kompotsurfer zu: Die Kochprofis sind die einzig interessanten in dem Medienzirkus. Und die wurden von ihrem Haus- und Hofsender ja prächtig verprellt.
31. Dezember 2009 um 11:16
Als jetzt mit Baudrexel auch der letzte der “Aufrechten”, die bei den Problemkneipen imer als erstes die Maria-Hilf-Büchsen aka Brühpulver entsorgt haben, nun Werbung für ein Kunstbratfett macht, sind diese Kerle bei mir endgültig durch. da lobe ich mir Loriots gutes altes “Salamo-Bratfett ohne”. Oder den Lichter, bei dem ich im Magg.i-Koch.studio war; der sagt wenigstens, dass er es für Geld macht.