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Dienstag, 03. Januar 2012

Olivenöl Extra Vergine: Die Extraportion Verbrauchertäuschung

Wir wussten es doch im Grunde schon lange: Italienisches Olivenöl höchster Qualität ist für drei bis vier Euro pro 0,75-Literflasche schlichtweg nicht kostendeckend zu verkaufen, es sei denn, ein Händler nutzt den Preis als Lockvogelangebot oder im angebotenen Gebinde ist möglicherweise nicht drin, was drin sein soll. Da die Preise bei vielen Händlern aber dauerhaft auf extrem niedrigen Niveau verharren, scheidet die Lockvogelvariante weitgehend aus.

Zum Jahresende 2011 enthüllte nun die italienische Zeitung la Repubblika unter dem martialischen Titel La Mafia dell’ Olio, wie systematisch in Italien Premiumöle durch billige Importware gefälscht werden. Der kompottsurfer meint, dass erst die ungesunde Mischung aus unkritischer Geiz-ist-geil-Mentalität und mangelnder Wertschätzung für Nahrungsmittel derartigen Skandalen Tür und Tor öffnet. Wer nur ein wenig nachdenkt, würde die Finger von fragwürdigen Angeboten dieser Art lassen. Ähnliches gilt weiterhin auch für Billigheimer Balsamessig, der kompottsurfer berichtete schon vor einigen Jahren darüber.

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Eine Antwort zu “Olivenöl Extra Vergine: Die Extraportion Verbrauchertäuschung”

  1. DirkNB sagt:

    Ich habe mal irgendwo sachkundig aufgeschnappt, dass extra vergine Olivenöl unter 10€/l nicht herstellbar ist. Daran halte ich mich als Orientierung und denke mir mein Teil bei günstigeren Angeboten.

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