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Montag, 21. Mai 2012

Während unsere Fußballnationalspieler lustig Nutella anpreisen, klagt eine Mutter in Amerika erfolgreich gegen falsche Werbeversprechen

Von wegen gesund und ausgewogen frühstücken: Wegen falscher Werbeversprechen hat eine Frau in Kalifornien gegen Ferrero geklagt und in einem zur Sammelklage ausgeweiteten Verfahren erfolgversprechend agiert. Der Konzern hofft nun im Rahmen eines kuriosen außergerichtlichen Vergleichs billig davonzukommen. Jeder Kunde, der seit 2009 in Kalifornien bzw. seit 2008 in anderen Staaten der USA Nutella gekauft hat, bekommt pro Glas 4 Dollar zurückgezahlt. Aber nur bis zu einer Maximalhöhe von 20 Dollar. Da vermutlich kein Mensch, der noch alle Nutellagläser im Schrank hat, vier Jahre alte Einkaufsbelege aus dem Supermarkt aufbewahrt, reicht für den Anspruch das geltend machen. Anfang Juli entscheidet sich, ob die Kläger und die zuständigen Bezirksgerichte das Vergleichsangebot akzeptieren.

Und schon landen wir mal wieder bei der Frage, ob Hersteller in der Werbung realistische Versprechen hinsichtlich eines Produkts abgeben müssen oder ob dem Kunden zuzumuten ist, dass er jedes Werbeversprechen als potentiell unrealistisch einzuordnen hat. Hierzulande trägt ein Glas Nutella die Aufschritt “Mit dem besten aus gut 1/2 Liter entrahmter Milch”. Zucker? Ja, ist auch drin. Laut Wikipedia sind es 216 g auf 400 g Gesamtgewicht.

Der kompottsurfer hat nix gegen süße Sachen. Nur irritierende Werbebotschaften erregen halt mein Mißfallen, vor allem wenn es um Produkte geht, die von Kindern begehrt werden.

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