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Samstag, 18. April 2015

Kompottsurfers Top 10 der wertvollsten Lebensmittel für Gesundheit und Fitness

Wie wertvoll ein Lebensmittel für den Menschen ist, hängt natürlich von seinen Lebensumständen ab. Für viele Menschen in Afrika, ja mittlerweile auch für die Bewohner von Kalifornien ist zum Beispiel Trinkwasser besonders wertvoll. Worum es in den Top 10 des kompottsurfers aber gehen soll ist etwas anderes, nämlich aufzuzeigen, welche natürlichen Grundprodukte uns hierzulande wertvolle Inhaltsstoffe für unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit liefern können. Bevor wir also in Drogeriemärkten und Apotheken einmal quer durchs Regal Vitamin- und Mineralstoffzusätze in Tablettenform einkaufen, könnten wir es ja mal mit echter Nahrung versuchen. Und das sind sie, kompottsurfers ganz persönliche Top 10:

Ananas
Was die Ananas so besonders macht ist nicht ihr hoher Anteil Vitamin C, sondern die Variationen des enzymatischen Inhaltsstoffs Bromelain, der als entzündungshemmend gilt und seit seiner Entdeckung aus der Ananas isoliert und in Medikamenten eingesetzt wird. Küchentechnisch findet die Ananas Verwendung in diversen asiatischen sowie süd- und mittelmerikanischen Gerichten, nicht zuletzt als Beigabe zu Fleisch. Der kompottsurfer favorisiert sie als Bestandteil von Ostsalat und Smoothies.

Avocado
Die Beerenfrucht ist eines der perfektesten Lebensmittel überhaupt. Sie enthält neben zahlreichen ungesättigten Fettsäuren auch Kohlenhydrate und Eiweiß sowie Ballaststoffe, viele Vitamine der B-Gruppe sowie Vitamin C, E und D. Dazu kommen reichlich Mineralstoffe von Calcium über Eisen, Magnesium und Kalium bis Zink. Bei uns in Deutschland sind zumeist die Sorten Fuerte (glatt, grünliche Farbe) und Hass (rau bis runzelig, lila-schwarze Farbe) erhältlich. Reif sind Avocados, wenn sie am schmalen Ende auf Fingerdruck nachgeben. Klassische Verwendung findet die Avocado als Guacamole oder als Beigabe zu diversen Salaten. Immer etwas Limetten- oder Zitronensaft zugeben, um eine bräunliche Verfärbung an den Schnittflächen zu verhindern.

Cashew
Der nierenfömige Kern des Kaschu-Apfels ist reich an ungesättigten Fettsäuren, Eiweiß, Mineralstoffen und Vitaminen. Außerdem enthält er die essentielle Aminosäure Tryptophan, die nicht vom menschlichen Körper selbst hergestellt werden kann und für die Bildung des sogenannten Glückshormons Serotonin notwendig ist. Die Qualität von Cashews kann stark differieren, deshalb besser keine Schnäppchenware kaufen. Geröstete Cashews passen sehr gut zu diversen Currys, aber mit Salz und Chilipulver bestreut auch prima als Knabberei zum abendlichen Bier vor dem Fernseher.

Granatapfelkerne
Studien legen nahe, dass die Kerne des Granatapfels, die wie geschliffene Rubine in ihrem Gehäuse liegen, gegen Rheuma, Arteriosklerose, Schlaganfall, Arthritis und Krebs helfen könnten. Sie enthalten diverse Vitamine und Mineralstoffe, vor allem aber reichlich Polyphenole. Granatapfelkerne sind vielseitig verwendbar, der kompottsurfer empfiehlt sie zum Beispiel als Zugabe zum Früchtemüsli. Dazu schmecken ein paar Splitter Bitterschokolade übrigens besonders gut.

Hühnerei
Wir reden jetzt natürlich nur von der Bio-Freilandvariante, klar. Und trotzdem gilt es hier gegen ein Vorurteil anzukämpfen, nämlich dem, Eier würden den Cholesterinspiegel erhöhen. Die Behauptung ist, nach aktuellem Stand, Murks. Vielmehr sind Eier komplett unterschätzt, weisen sie doch einen hohen Anteil Mineralstoffe, Vitamine und Eiweiß und Aminosäuren auf. Die Verwendung von Eiern in der Küche ist vielseitig, vom weich bis hart gekochten Frühstücksei über Rührei und Omeletts reichen die bei uns üblichen Rezepturen, wo das Ei Hauptzutat der Zubereitung ist. Dazu kommen zahlreiche weitere Einsatzmöglichkeiten, zum Beispiel wenn es um’s Backen geht.

Ingwer
Natürlich ist die Notierung von Ingwer in dieser Liste alles andere als eine Überraschung. Abgesehen von seinen Aromanoten in frischem Zustand wie Zitrus und Kampfer sowie seiner besonderen Schärfe, die mit abnehmender Frische nachlässt, ist Ingwer der Popstar unter den heilsamen Lebensmitteln. Er soll schmerzlindernd und antientzündlich wirken, außerdem den Kreislauf anregen und noch dazu Magen-Darm-Probleme erfolgreich bekämpfen können. Der kompottsurfer empfiehlt Ingwer nicht nur als Würzmittel in asiatischen Gerichten oder eingelegt als Beilage sondern auch in dünne Scheiben geschnitten mit kohlensäurehaltigem Mineralwasser und einem Spritzer Limettensaft aufgegossen als anregendes Erfrischungsgetränk.

Kichererbsen
Die Hülsenfrucht ist vor allem in Indien sehr beliebt, wo auch ihre Hauptanbaugebiete liegen. Sie muss unbedingt ausreichend lange gekocht werden, damit der enthaltene Giftstoff Phasin zerfällt. Kichererbsen enthalten reichlich pflanzliches Eiweiß, Kohlenhydrate sowie die essentiellen Aminosäuren Threonin und Lysin. Außerdem eine Reihe Mineral- und Ballaststoffe. Sie eignen sich prima als Suppeneinlage oder Bestandteil von Currys und Eintöpfen. Auch der Brotaufstrich Hummus wird auf der Basis von Kichererbsen hergestellt.

Quinoa
UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon sieht in der auch als Inkareis bezeichneten, robusten Pflanze eine Chance gegen den Welthunger. Der kompottsurfer macht’s mal eine Nummer kleiner und hebt den außerordentlichen Nährstoffgehalt von Quinoa hervor. Sie liefert viel pflanzliches Eiweiß sowie – neben Kohlenhydraten und Ballaststoffen – reichlich Mineralstoffe. Quinoa lässt sich ähnlich wie ein Risotto zubereiten, wobei das Korn im Biss etwas fester bleibt. Auch als Frühstücksalternative zum Müsli, serviert mit verschiedenen Früchten, ist Quinoa zu empfehlen.

Thymian
Als Gewürz- und Heilpflanze hat Thymian eine große Tradition in der Küche wie in der Heilkunst. Es gibt viele Variationen des Thymian, vom Azorenthymian bis zum Zitronenthymian. Viele Arten haben positive Wirkung auf unsere Atemwege, wenn die Aromen aus den ätherischen Ölen der Blätter gelöst werden. Der kompottsurfer schätzt auch die aromatische Wirkung des Thymian, wenn er während des Bratens von Fleisch zum Olivenöl in die Pfanne gegeben wird.

Tomate

Was die Tomate in dieser Liste zu suchen hat? Ganz einfach, das früher als Liebesapfel (pomodoro) bezeichnete Nachtschattengewächs kann mehr als viele Konsumenten vermuten. Dazu kommt ihre große Sortenvielfalt, die hier und da noch gepflegt wird. Tomaten stärken die Immunabwehr, was dem Inhaltsstoff Lycopin zugeschrieben wird, darüber hinaus enthalten sie diverse Vitamine und einen hohen Anteil Kalium, der u.a. zur Stabilität des Blutdrucks beiträgt und an der bioelektrischen Reizleitung unserer Zellen beteiligt ist. Angeblich soll der Konsum von Tomaten auch den Alterungsprozess der Haut verlangsamen. Verwendung finden Tomaten in Salaten oder als Saucen und Suppen.

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