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Mittwoch, 21. Oktober 2015

Der 13. rewirpower-Weintest und das vielleicht beste Probierpaket aller Zeiten

Es war nicht einfach in diesem Jahr. Das Testteam aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig dezimiert, mussten wir es diesmal ausnahmsweise zu viert richten. Mit Philipp Diergardt aus dem Hattinger Restaurant Diergardt’s Kühler Grund hatten wir allerdings einen überaus fachkundigen Gastgeber zum Verkosten mit am Tisch. Neben seiner Kochausbild- ung im Sternelokal von Stefan Steinheuer, absolvierte er auch eine Ausbildung als Winzer auf keinem geringeren Gut als dem von Meyer-Näkel (Ahr). Und zum Schluss setzte er noch die Sommelierschule drauf.

Und so verkostetete wir,  gemeinsam mit den seit Jahren beim rewirpower-Weintest aktiven Experten Markus Del Monego (Master of Wine, caveCo, Essen) und Uwe Bende, der zu den bedeutendsten Weinraritätenhändlern Deutschlands zählt, mal wieder Weine von Fachhändlern aus der Region Ruhrgebiet und Umland. Einzige Änderung zu den Vorjahren war, dass die Händler Weine bis 8 Euro Verkaufspreis einreichen konnten. Seit dem Start des rewirpower-Weintests hatte die Höchstpreisgrenze – mit einer Ausnahme – immer bei 6 Euro gelegen. Aber was damals an Qualität in diesem Preissegment zu haben war, ist durch die Preisentwicklung über mehr als eine Dekade hinweg nicht mehr auf die Flasche zu bringen. Wie bei allen anderen Konsumgütern auch, haben die Produzenten die Preise angepasst. Um die bewährte Qualität der ersten Jahre wieder in den Test zu bekommen, haben wir den Händlern mehr Freiheit bei den Einreichungen gelassen, was sich am Ende auch ausgezahlt hat. Nie war ein Probierpaket mit den drei besten Weiß- und Rotweinen vom rewirpower-Weintest attraktiver als in diesem Jahr, findet der kompottsurfer. Was nicht zuletzt auch daran liegt, dass bei Weiß und Rot sehr unterschiedliche Weintypen dabei sind. Die limitierten Pakete können übrigens hier bestellt werden.

Die Einreichungen der 33 Händler lagen preislich zwischen 6 und 8 Euro und hatten hohe Qualität. Im Bereich hinter den Top 3 waren es oft nur Nuancen, die über einen Platz höher oder tiefer entschieden haben. Ein unter die Auswahl der Weißweine eingestreuter Pirat, also ein Wein, der nicht von einem Händler sondern in diesem Fall vom kompottsurfer verdeckt zur Probe angestellt wurde, konnte nicht vorne mitmischen. Es handelte sich dabei um einen Riesling vom Discounter. Der Wein lag im Preisbereich unter 5 Euro, wurde aber vom hauseigenen Experten des in Sachen Wein derzeit sehr aktiven Discounters mit 93 Punkten extrem hoch bewertet.  Welche Weine wo in den Top 10 platziert waren, habe ich mal für alle, die es detaillierter interessiert, zusammengefasst: rp_weintest2015_Beschreibungen2

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