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Sonntag, 17. April 2016

Andere Städte, andere Sitten: Hamburger Kotzbecken.

Reden wir über Kneipenkultur. Traditionelle Kneipenkultur wie sie vor allem in Brauhäusern südlich des Weißwurstäquators noch gepflegt wird. Man sitzt an großen Tischen redet, mampft und trinkt. Und während man so redet, mampft und trinkt und trinkt, rebelliert plötzlich der Magen. Kann passieren, muss aber keinesfalls das Ende des gemütlichen Abends bedeuten. Denn so manche Gaststätte der alten Trinkschule wird noch nach dem Motto gepflegt: Wo Saufen eine Ehre ist, kann Kotzen keine Schande sein. Und in diesen Häusern gibt es sie tatsächlich noch: die guten alten Kotzbecken.

Der kompottsurfer konnte mit Saufkultur noch nie viel anfangen. Und doch ist das Grinsen groß, wenn man mal wieder irgendwo eine Lokalität mit Kotzbecken entdeckt. So gesehen in der Hamburger Bierstube Nagel, gegenüber dem Hamburger Hauptbahnhof gelegen. Das besondere an diesem Kotzbecken ist nicht, dass es überhaupt da ist – obwohl die Dinger tatsächlich selten geworden sind – sondern, dass noch ein Schild drübersteht mit dem Hinweis, für welche Verrichtungen der Porzellankübel vorgesehen ist. Könnte im betrunkenen Kopp ja mal passieren, dass man sich vertut. Aber ob man in diesen Momenten noch des Lesens fähig ist, darf durchaus bezweifelt werden.

Anlass zur Benutzung gab’s zumindest für Bochumer Fußballfans am letzten Samstag reichlich. Die Niederlage gegen den FC St. Pauli war echt zum k….

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