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Freitag, 10. Februar 2017

Ausblick ProWein 2017: Die besten 100 Bordeaux zum Entdecken.

Wenn Weintrinken konzentriertes Beurteilen und Ausspucken der angestellten Tropfen erfordert, hat das immer mit Arbeit zu tun. Nun sagt aber niemand, dass Arbeit nicht auch Vergnügen bereiten darf. Und das war bei der Verkostung zur Auswahl der besten 100 Bordeaux zum Entdecken uneingeschränkt gegeben. Eine so fachkundige wie kurzweilige Runde war da in Essers Gasthaus (Köln-Ehrenfeld) zusammengekommen, um in fünf Panels die geographisch kleine, aber in Sachen Wein so große und legendäre Welt der Anbaugebiete von Bordeaux zu vermessen. Das Preisfeld, auf dem das Geschehen spielte: 6 bis 30 Euro. Und so viel vorweg: Es gibt wirklich eine Menge guten bis sehr guten Stoff in diesem Kosmos. Guter Bordeaux muss also wirklich nicht teuer sein, wie wir auch beim letzten rewirpower-Weintest feststellen konnten, wo ein roter Château les Rambauds aus 2010 den ersten Platz bei den Weinen unter 8 Euro belegte.

Die Ergebnisse unserer aktuellen Verkostung werden zur ProWein 2017 verkündet, die vom 19.-21. März in Düsseldorf stattfindet. Ich erinnere mich noch sehr gut an meinen Besuch der ersten ProWein, eine damals noch kleine Veranstaltung, deren Zukunft höchst ungewiss schien. Heute ist sie eine der bedeutendsten Fachmessen weltweit. Und die nun schon im zehnten Jahr von der Sommelier-Consult Köln unter Mitwirkung vieler Experten erstellte Liste mit den 100 Bordeauxweinen zum Entdecken ist eine der besonderen Ankerpunkte für die Besucher, die im Rahmen der Messe an gut strukturierten Verkostungen teilnehmen wollen. Jurypräsident Markus Del Monego wird auch 2017 wieder im Rahmen der ProWein, gewohnt kurzweilig und informativ, ausgewählte Weine aus der 100er Liste vorstellen (19.3. //17:15-17:45 // Halle 11, Stand J6). Veranstaltet wird das Ganze von der L’École du Vin de Bordeaux Conseil Interprofessionnel du Vin de Bordeaux (CIVB).

Natürlich darf im Vorfeld nichts von den Ergebnissen durchsickern, und ich werde mich hier hüten, Konkretes auszuplaudern. Aber was ich verraten kann, ist, dass mir ganz persönlich die Roséweine aus 2016, die getrennt von den Clairets probiert wurden, überraschend viel Vergnügen bereitet haben. Auch die angestellten Weine aus Margaux (Jahrgänge 2010-2014) markierten in meiner individuellen Beurteilungskurve Gipfelpunkte.

Sobald die Liste öffentlich werden kann, gibt’s an dieser Stelle einen Link als Update.

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