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Sonntag, 28. Mai 2017

Die Prepaid Card für Bier aus dem Zapfhahn.

beer o' clock

Kaum bin ich in Annecy für ein paar Stunden mit einem in Frankreich lebenden US-Amerikaner unterwegs, schon lande ich in einem Bierlokal. Der Begriff Kneipe wäre für Beer o’ Clock unpassend, weil das Bier aus dem Fass – die Franzosen nennen es Pression – selbst und eigenhändig gezappft und per Prepaid Card bezahlt wird. “Das würde bei uns in den USA niemals funktionieren”, sagte mir mein Begleiter. Denn damit es funktioniert, sind Ehrlichkeit und Aufmerksamkeit gefragt, und gerade Letzteres kommt einem bei erhöhtem Alkoholpegel schnell mal abhanden.

Geboten werden im Beer o’ Clock diverse Craft-Biere aus der ganzen Welt. Wechselnde Spezialitäten aus USA, Japan, Belgien, Tschechien, Dänemark werden fassweise bereitgestellt und können aus einer Batterie Zapfhähne so lange abgefüllt werden bis man abgefüllt und die Prepaid Card aufgebraucht ist. Wer jetzt annimmt, hier torkelten die Gäste unkontrollierbar zwischen Tresen und Tisch hin und her, wird überrascht sein, dass es tatsächlich erstaunlich kultiviert zugeht. Ob das Konzept auch für Massenbierausschank in großen Gastronomiebetrieben funktionieren würde? Ich denke, eher nicht.

So interessant die Idee auch ist – ich mag es lieber, von einem leibhaftigen Wirt mein Bier gezapft und serviert zu bekommen.

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