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Sonntag, 04. Juni 2017

Wer braucht schon Superfood: Ein Hoch auf die Haferflocke!

Superfood. Wer den Begriff googelt, erhält – nein, ich hab’ mich nicht mit den Nullen vor dem Komma vertan – einen satten Näherungswert von 121.000.000 Treffern. Keine Frage also, dass wir es hier mit einem Supertrend zu tun haben. Der sogar schon in stinknormale Supermärkte vorgedrungen ist. Unter Superfood versteht man im Allgemeinen nährstoffreiche Lebensmittel, die der Gesundheit und dem Wohlbefinden besonders förderlich sein sollen. Also alles super mit Superfood? Nicht unbedingt, weil eine solche Umschreibung suggeriert, einzelne Lebensmittel könnten gesund sein. Dabei gibt es aus meiner Sicht überhaupt keine gesunden Lebensmittel sondern nur gesunde Ernährung. Was ist das vitamreichste Supperfutter wert, wenn der positive Effekt durch den Konsum von Süßigkeiten, alkoholischen Getränken und Transfetten wieder zur Strecke gebracht wird? Aber Hauptsache die lästigen Gewissensbisse können mal an etwas Gesundem kauen. Ist so ähnlich wie mit dem überschätzten Kalorienverbrennungseffekt. Wer meint, mit dreißig Minuten lockerem Jogging ein großes Stück Sachertorte kalorienmäßig zu eliminieren ist nämlich genauso auf dem Holzweg. Ertappt? Macht nix. Ich bin alles andere als ein Gesundheitsapostel, nur etwas allergisch gegen manche Auswüchse der Selbsttäuschung.

Bevor ich aber komplett vom eigentlichen Thema abkomme, zurück zum Superfood und zu Nahrungsmitteln, die – formulieren wir es mal so – zu einer gesunden Ernährung auf besondere Weise beitragen können, weil viel Gutes in ihnen steckt. Das Geschäft brummt jedenfalls mit dem Verkauf von exotisch anmutenden Produkten wie Quinoa, Gojibeeren, Spirulina-Algen, Baobab und Acerola. Dabei gäbe es so viele Alternativen aus heimischen Gefilden, die auch wirkungsvoll sind, aber nicht über den halben Erdball geschippert werden müssen.

Zu den aus meiner Sicht am meisten unterschätzten Lebensmitteln zählen Haferflocken. Selbst in Bioqualität sind sie zudem günstig zu haben. Wer einmal die Mikronährstoffe von Haferflocken ins Visier nimmt, wird erstaunt sein, was da alles drin ist. Ein hoher Kaliumanteil zum Beispiel, auch reichlich Calcium, dazu Eisen, Magnesium, Zink, Phosphor, Vitamin B1 sowie pflanzliches Eiweiß. Die örtliche Biobäckerei meines Vertrauens, Hutzel, hat seit einer Weile köstliches Hafermischbrot im Programm, entweder mit Gerste oder mit Dinkel kombiniert. Man kann Haferflocken also nicht nur als Basis für Müsli verwenden sonder auch ganz prima als Vollkornbrot.

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