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Dienstag, 04. Juli 2017

Der Honig, die Bienen und die Sorge um die Schadstoffbelastung und Regionalität eines Naturprodukts.

Unter dem Titel Unser Honig: geliebt und gefährdet zeigte das NDR-Fernsehen gestern einen so umfassenden wie erschreckenden Beitrag, wie schlecht es um die Qualität unseres Honigs teilweise bestellt ist. Bisher hatte ich immer geglaubt, das Bienensterben sei das größte Problem. Gefolgt von anderen Umweltfaktoren wie Pflanzengift, das die Blüten schädigt. Aber was da gestern gesendet wurde, offenbarte noch weitere Probleme aus ganz anderen Richtungen wie Deklaration, Vermarktung und das Ansteuern giftiger Pflanzen durch Bienenvölker, denen die Blütenoptionen ausgehen.

Wer glaubt, beim Imker um die Ecke ausschließlich Honig aus der Region zu bekommen, kann sich schnell getäuscht sehen, denn die Mitglieder des Deutschen Imkerbundes dürfen Honig aus anderen Quellen dazukaufen und vermarkten und das bis zu einem Anteil von 50 Prozent. Dazu kommt, das Bienen – anders als lange Zeit angenommen – die Blüten des Jakobs-Greiskraut ansteuern, eine knallgelb blühende heimische Pflanze, die giftige Pyrrolizidinalkaloide (PA) enthalten kann. In Stichproben wurden Schadstoffbelastungen gemessen, die teils zigfach über den zulässigen Grenzwerten liegen. Das Problem: Die Kontrolle der heimischen Honige kleiner Imker ist kaum möglich. Die würden selbst auch gerne sicher sein und unbelastete Honige anbieten, aber die Analyse ist nicht billig.

Ganz neu ist das Problem allerdings nicht. Experten wissen schon lange, dass toxische Inhaltsstoffe über Bienen in den Honig gelangen können, die diverse asiatische und kaukasische Rhododendronarten anfliegen. Für Deutschland hat man das Problem bisher nicht gesehen. Das ändert sich nun.

Den gesamten Beitrag des NDR gibt’s hier zu sehen:

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