rewirpower.de – Das Revierportal


Suche:

Donnerstag, 12. Oktober 2017

KĂŒrbiszeit, das gefĂŒhlte Mehr an BiodiversitĂ€t, und was das mit Star Wars zu tun hat

Es war an dieser Stelle schon mehrfach von ihr die Rede, der BiodiversitĂ€t. Darunter versteht die UN-BiodiversitĂ€tskommission (kein Witz, die gibt’s wirklich): die VariabilitĂ€t unter lebenden Organismen jeglicher Herkunft, darunter unter anderem Land-, Meeres- und sonstige aquatische Ökosysteme und die ökologischen Komplexe, zu denen sie gehören. Das klingt erst mal schlimm nach Verwaltungssprech, aber herunter gebrochen auf die ErnĂ€hrungswirklichkeit der Menschen geht es, grobschlĂ€chtig formuliert, um Sorten- und Artenvielfalt.

Nun bin ich nicht unbedingt ein AnhĂ€nger der Strategie, jede Unterart von Krokodil, Affe oder PandabĂ€r mĂŒsse auf Teufel komm’ raus geschĂŒtzt werden, denn im Rahmen der Evolution hat es erdgeschichtlich betrachtet  immer aussterbende Tier- und Pflanzenarten gegeben. Und niemand hat einen Gedanken daran verschwendet, ob das in der Zukunft zum Problem werden könnte. Weil noch niemand da war, der es hĂ€tte tun können. Nun ist die Situation aber lĂ€ngst eine andere, und der Mensch nimmt gewollt und ungewollt immer mehr und beschleunigten Einfluss auf evolutionĂ€re Prozesse. Arten, die nicht schnell genug mitkommen verschwinden, oder man lĂ€sst sie verschwinden. Das ist heikel, und kann vor allem mit Blick auf die Nutzpflanzen nicht energisch genug ins GesprĂ€ch gebracht werden. Denn deren Retter-Lobby ist klein im Vergleich zu den PandabĂ€renschĂŒtzern.

Nun beobachte ich in den letzten Jahren des Öfteren, dass – den kleinen Biobauernhöfen sei Dank – immer mehr alte und vergessenen Sorten in den GemĂŒseregalen landen. Vielfalt von hier, das wĂ€re mein Motto, ließe man mich als König von Deutschland ein paar Ansagen machen. Aber darauf sollte niemand warten. Statt dessen wĂŒrde es schon helfen, unterstĂŒtzte der Verbraucher die Vielfaltbauern dadurch, eben diese Vielfalt auch einzukaufen. So wie aktuell in der KĂŒrbiszeit mal was anderes als nur Hokaido oder Butternuss.

Neulich stand ich staunend vor einem großen Regal im Supermarkt mit jeder Menge unterschiedlicher KĂŒrbissorten drin. Was mich besonders begeistert hat, war der Ufo-KĂŒrbis. Der KĂŒrbis erinnert mich an die Droiden-Kontrollschiffe der Handelsförderation aus der Lucrehulk-Klasse in Star Wars. Bei nĂ€chster Gelegenheit werde ich ihn mit meinem Lichtschwert zerteilen und daraus ein Kompott machen, das ich Hubba-KĂŒrbis-Stampf nenne. Okay, okay, HubbakĂŒrbis gilt in der Star-Wars-Welt als schwer verdaulich, aber es ist ja gar kein HubbakĂŒrbis drin sondern nur Ufo. Wird schon schmecken. Mehr dazu demnĂ€chst vielleicht hier.

  • Twitter
  • Webnews.de
  • MisterWong.DE
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Digg
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • Yigg
  • Yahoo! Bookmarks
  • FriendFeed
  • Posterous
  • RSS
  • Print
  • PDF

Montag, 18. September 2017

Ganz wild auf Gamsfleisch

Ich hatte tatsĂ€chlich geglaubt, so ziemlich alles an jagbarem Wild probiert zu haben, das in mitteleuropĂ€ischen Regionen daheim ist. Aber da hatte ich die Rechnung ohne den HĂŒttenwirt gemacht. Horst Schallhart, der gemeinsam mit seiner Frau Evi die Halleranger Alm im Karwendelgebirge betreibt, servierte mir neulich eine Portion Spaghetti mit Gamsfaschiertem als ich nach einer augedehnten Bergtour reichlich hungrig in seiner Gaststube zu Tisch saß. Der Wirt ist ein authentischer Typ mit Humor und klarer Kante, was seine Ansichten angeht. Die Berge sind von jeher sein Zuhause, die Landschaft und Tierwelt dort oben zu schĂŒtzen ist ihm ein Anliegen. Ich sehe ihn als Bruder im Geiste, wenn es darum geht, die Bergwelt nicht weiter zu einem Freizeitpark auszubauen, wo jeder dritte Hang mit einer Seilbahn versehen ist, Sendemasten das Internet in die hintersten Winkel bringen und der Trend zum E-Mountainbiken behĂ€biges Touristenvolk nach oben spĂŒlt, das auf jeder HĂŒtte Ladestationen fĂŒr ihre gefrĂ€ĂŸigen Akkus erwartet. Ahnungslose, die nicht wissen, wie mĂŒhsam jede Kilowattstunde Strom erwirtschaftet werden muss. Auf der Halleranger Alm zum Beispiel mit der Wasserkraft der jungen Isar, die auf dem GrundstĂŒck entspringt. Und mit einer Solaranlage auf dem Dach eines Anbaus.

Schallhart ist aber nicht nur HĂŒttenwirt. Auf seiner Alm grasen auch jeden Sommer ein paar hundert Rindviecher, denen er den Aufenthalt auf seinen Almwiesen so angenehm macht wie den GĂ€sten seiner HĂŒtte die Einkehr in seine Gaststube. Keine dieser aufgemotzten Milchmonster, sondern Tiroler Grauvieh, gutmĂŒtige, widerstandsfĂ€hige Tiere mit enormen KletterfĂ€higkeiten. Ich habe sie beim Almabtrieb beobachten können, der fĂŒr die Tiere zunĂ€chst durch ein Schotterkar von 1.800 m auf 2.200 m Höhe extrem steil bergan ging, um dann ĂŒber das Lafatscher Joch ins Halltal zu gelangen, wo sie den langen Winter verbringen. Niemals hĂ€tte ich fĂŒr möglich gehalten, dass die Rindviecher da hoch kommen. Aber sie schafften es problemlos.

Ganz anders meine Erlebnisse mit den sehr gelĂ€ndegĂ€ngigen GĂ€msen. Erst tags zuvor hatten zwei Tiere meinen Trainingslauf hinauf zum Sunntiger-Gipfel unterbrochen, weil sie sich in kaum zwanzig Metern Entfernung auf das einzige StĂŒck felsigen und verschneiten Pfad stellten, das begehbar war. Vermutlich dachten sie: Was macht der Typ hier in unserem Revier? Ich musste unwillkĂŒrlich an die GraubĂŒndner Steinböcke Gian und Gachen denken. Und ihr legendĂ€res GesprĂ€ch ĂŒber Kletterer: “Weißt du was ich bei diesen Bergsteigern nicht verstehe? Die sind sooo langsam. Aber ausgerĂŒstet wie fĂŒr eine Mondlandung … ” (hier der TV-Spot). Schon im nĂ€chsten Moment sah ich die beiden GĂ€msen leichthufig den Abhang queren, und weg waren sie.

Wer diese Tiere bejagen will, muss nicht nur Geduld haben, sondern auch klettern und in der Lage sein, die gut und gerne 40 Kilogramm schweren GĂ€msen zu Schultern und ins Tal zu bringen. Horst Schallhart kann das. Aus etwa 200 Metern Entfernung nimmt er das Wild ins Visier. In der Höhenluft ist es allerdings noch schwieriger einen Treffer zu landen als im Flachland, weil zumeist steil nach oben oder unten geschossen werden und die Gravitationskraft einberechnet werden muss. Da er das Metzgerhandwerk gelernt hat, weiß er auch sehr genau, auf welche Weise Wild geschossen werden sollte, nĂ€mlich hinter das Schulterblatt in die Lunge, weil sonst die Vorderkeulen unbrauchbar werden.

Der Geschmack von Alpengamsfleisch ist das aromatischste Wildbret, das ich bisher gegessen habe. Kein Wunder, die Tiere futtern ihr Leben lang nur vom Feinsten. Triebe von Erlen, Weiden und Kiefern. Alpenrose, BergkrĂ€uter, GrĂ€ser und Moos. Zum Abschied drĂŒckte mir Horst ein kiloschweres PĂ€ckchen in die Hand. Drinnen Knochen und Fleisch aus der Gamsschulter. Daraus fabrizierte ich daheim sogleich ein Gulasch. Dazu gab’s Kartoffelstampf, Rote Schmorzwiebeln und einen Cabernet Sauvignon. Wie sagen die Leute in den deutschsprachigen Alpenregionen immer? Passt!

  • Twitter
  • Webnews.de
  • MisterWong.DE
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Digg
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • Yigg
  • Yahoo! Bookmarks
  • FriendFeed
  • Posterous
  • RSS
  • Print
  • PDF

Mittwoch, 15. Juni 2016

Fußball-EM in Frankreich: Einfach mal aufs Gute gucken. Kulinarische SpezialitĂ€ten (1), das Bressehuhn.

Bresse gauloise (from Aleks / Free GNU doc license)

Terrorgefahr, Hooligan-Krawalle und ein ermĂŒdend langer Spielplan – keine Frage, die Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich kommt atmosphĂ€risch nicht in die GĂ€nge. Höchste Zeit, abseits der sportlichen und unsportlichen Dinge mal auf die zweifelsfrei schönen zu verweisen. Es geht, na klar, ums Essen. Und weil die kulinarische Klasse unserer westlichen Nachbarn geradezu weltmeisterlich ist, möchte der kompottsurfer an dieser Stelle einige Produkte und Rezepturen vorstellen, die uns auf den guten Geschmack bringen. Eine Auswahl französischer Leckereien, die uns die unappetitlichen Dinge rund um das Fußballfest mal fĂŒr eine Weile vergessen lassen. Neun hat der kompottsurfer ausgesucht, die hier in den nĂ€chsten Tagen und Wochen in loser Folge vorgestellt werden. Als da sind: Tomme de Savoie // Diots // Jambon de Bayonne // Domaine de Bisconte // Pastis // Croissant // Bresse Gauloise // Tapenade // Mousse au chocolat.

Den Anfang der kleinen Reihe macht das Bressehuhn, eine HĂŒhnerrasse, die aus der Region Bresse stammt, die wiederum unweit von Lyon gelegen ist. Wie so viele französische SpezialitĂ€ten verfĂŒgt auch das Bressehuhn ĂŒber eine geschĂŒtzte Herkunftsbezeichnung. Besonderes Erkennungsmerkmal der Tiere sind die blauen Beine, die zusammen mit dem weißen Gefieder und dem roten Kamm die Nationalfarben Frankreichs ergeben. Es sind FreilandhĂŒhner, die sich von WĂŒrmern, Insekten, KrĂ€utern und GrĂ€sern ernĂ€hren, aber auch mit Buchweizen, Trocknmilch und Mais gefĂŒttert werden. Alles zusammen fĂŒhrt zu der besonderen GeschmacksqualitĂ€t, die sich auch im Preis niederschlĂ€gt.

In Deutschland werden von einigen Biohöfen BressehĂŒhner gehalten, die aber nicht so heißen dĂŒrfen, weil zum Beispiel das Windrather Tal am SĂŒdrand des Ruhrgebiets nun mal nicht die Bresse ist. Deshalb heißt die HĂŒhnerrasse andernorts Les Bleues, wegen ihres besonderen Merkmals, den blauen Beinen. Der Velberter Biobetrieb Hof zur Hellen pflegt diese HĂŒhnerrasse als Zweinutzungshuhn, das heißt, die mĂ€nnlichen KĂŒken werden nicht sofort geschlachtet sondern im Freiland als MasthĂ€hnchen hochgezogen, wĂ€hrend die Legehennen die Kunden des Hofs mit frischen Bio-Eiern (0,55 € / StĂŒck) versorgen. Samstag und sonntags ist ĂŒbrigens auch das HofcafĂ© geöffnet, wo es leckeren hausgemachten Kuchen und guten Espresso gibt.

  • Twitter
  • Webnews.de
  • MisterWong.DE
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Digg
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • Yigg
  • Yahoo! Bookmarks
  • FriendFeed
  • Posterous
  • RSS
  • Print
  • PDF

Donnerstag, 29. Januar 2015

Eine Stadt im Ruhrgebiet will essbar werden. Kann ja nur Essen sein. Ist es aber nicht.

Schon mal was von Urban Farming gehört? Nein? Kein Wunder, der Begriff ist hierzulande recht neu, obwohl der kompottsurfer schon ĂŒber das Thema berichtet hat, allerdings in anderem Zusammenhang. Es ging um Mundraub. Konkret um die Internetplattform mundraub.org. Auf deren Webseite können Nutzer öffentlich zugĂ€ngige Stellen eintragen und finden, an denen unter anderem Birnen, Äpfel, Pflaumen und Beeren wachsen. Damit das Obst nicht unbeachtet vom Baum oder Strauch fĂ€llt oder daran vertrocknet.

Der Umweltausschuss der Stadt Oberhausen hat nun beschlossen, eine legale Version der Idee zu realisieren. Angelehnt an ein Projekt der Stadt Andernach sollen die BĂŒrger kĂŒnftig Obst und GemĂŒse von stĂ€dtischen GrĂŒnflĂ€chen ernten können. Aus Sicht der Verwaltung eignen sich sowohl öffentliche stĂ€dtische GrundstĂŒcke, als auch SchulgĂ€rten, FlĂ€chen von Wohnungsbaugesell-schaften oder große private GrundstĂŒcke. Hinter der Idee steht nicht nur der Gedanke, die WertschĂ€tzung fĂŒr regionale Lebensmittel zu steigern, sondern auch die Pflegekosten der GrĂŒnflĂ€chen durch die Umstellung zu reduzieren. Ein feine Idee, findet der kompottsurfer und wird das Fortkommen des Projekts mit Interesse beobachten.

  • Twitter
  • Webnews.de
  • MisterWong.DE
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Digg
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • Yigg
  • Yahoo! Bookmarks
  • FriendFeed
  • Posterous
  • RSS
  • Print
  • PDF

Mittwoch, 05. Juni 2013

Das nenne ich mal richtige Eier, Leute!

ZurĂŒck aus einem Ganzkurzurlaub hat der kompottsurfer ein paar wunderbare Originale mitgebracht. HĂŒhnereier aus einer vertrauenserweckenden und ganz privaten Haltung. Gerade mal eine Hand voll HĂŒhner sind’s, die dort gehalten werden. Frei und ökologisch vorbildlich. Das Ergebnis sind in GrĂ¶ĂŸe und Form doch recht unterschiedliche Eier von erstklassiger QualitĂ€t, die von den vermutlich ziemlich glĂŒcklichen HĂŒhnern dort gelegt werden. In Zeiten, wo auf das QualitĂ€tssiegel “Bio” nicht zuletzt bei Eiern immer weniger Verlass ist, machen solche Exemplare richtig Freude.

  • Twitter
  • Webnews.de
  • MisterWong.DE
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Digg
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • Yigg
  • Yahoo! Bookmarks
  • FriendFeed
  • Posterous
  • RSS
  • Print
  • PDF

Dienstag, 05. Juni 2012

Endlich wieder Tellerpfirsich, Plattpfirsich, Bergpfirsich, Wilder Pfirsich, Paraguaya …

Aromatischer Pfirsich aus Spanien: Plattpfirsich / Paraguaya

Ein Pfirsich und so viele Namen: Seit einigen Tagen finden sich wieder vermehrt Angebote dieser wunderbar aromatischen, weißfleischigen und flachen Pfirsichsorte in den Obstregalen von FachhĂ€ndlern und SupermĂ€rkten. Auch beim HĂ€ndler meines Vertrauens ist er wieder am Start. Die aus Spanien stammenden FrĂŒchte docken besonders durch die verlockende Bezeichnung Wildpfirsich in meinem Hirn gut an, obwohl das tatsĂ€chliche Vorkommen gar nicht so wild ist. Der Preis allerdings schon. Wobei der kompottsurfer allein in den letzten Tagen eine wundersame Reduzierung ausgemacht hat: von 7,95 Euro pro Kilogramm auf 4,95 Euro. Da musste natĂŒrlich gleich besonders umfĂ€nglich zugegriffen werden. Die Pfirsichsorte passt ĂŒbrigens sehr gut zu frischen Erdbeeren, deren heimische Freiluftsaison ja auch schon in KĂŒrze beginnt.

  • Twitter
  • Webnews.de
  • MisterWong.DE
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Digg
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • Yigg
  • Yahoo! Bookmarks
  • FriendFeed
  • Posterous
  • RSS
  • Print
  • PDF

Montag, 16. April 2012

Entdeckung im Harz: Ziegen-Eis!

Harzer ZiegenkÀse direkt vom Bauern

Da renne ich am Samstag ĂŒber die Berge im SĂŒdharz, will hinter der nĂ€chsten Ecke auf einen schönen Trail abbiegen, der TeilstĂŒck der 51-km-Harzquerung ist, und was sehen meine Augen: Ein Hinweisschild, das Ziegen-Eis anpreist. TatsĂ€chlich produziert die Ziegenalm Sophienhof nahe Ilfeld im ThĂŒringer Landkreis Nordhausen nicht nur KĂ€se aus Ziegenmilch sondern auch Eis. NatĂŒrlich war ich extrem neugierig – aber leider nicht mit Portemonnaie unterwegs, so dass es mit dem Eis nix wurde. Aber bei der nĂ€chsten Gelegenheit, also spĂ€testens zur Harzquerung 2013, werde ich so lange suchen, bis ich ein Eis in der Waffel habe.

Die Ziegenalm bietet ĂŒbrigens eine ganze Reihe hausgemachter ZiegenkĂ€sesorten und Ziegenwurst an, die auch Online bestellt werden können.

  • Twitter
  • Webnews.de
  • MisterWong.DE
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Digg
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • Yigg
  • Yahoo! Bookmarks
  • FriendFeed
  • Posterous
  • RSS
  • Print
  • PDF

Donnerstag, 25. August 2011

Purple Haze: So aufregend schön und schmackhaft kann eine Möhre sein

Deutsche Urmöhre mit englischer Bezeichnung: Purple Haze

Ich liebe diese Möhre. Viel zu schön, um sie zu kochen. Gleichwohl fĂ€rbt sie Ă€hnlich intensiv wie Rote Beete. Die schwarz-violette Purple Haze gilt als eine Art Urmöhre, wie sie hierzulande schon vor tausend Jahren geerntet worden sein soll. Ihr Geschmack ist weniger typisch karottig als ihre orangefarbene Schwester. Und sie erscheint mir auch weniger sĂŒĂŸ. Einfach großartig, um sie im Salat zu verarbeiten. Gibt’s im Moment aus dem eigenen Anbau des Bioland Klosterberghofs im Grenzgebiet zwischen Bochum und Essen.

  • Twitter
  • Webnews.de
  • MisterWong.DE
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Digg
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • Yigg
  • Yahoo! Bookmarks
  • FriendFeed
  • Posterous
  • RSS
  • Print
  • PDF

Sonntag, 30. Mai 2010

Stiftung Warentest und Stern mit Nachrichten, die zu denken geben

NatĂŒrlich ist es nichts wirklich Neues (s. kompottsurfer 08/2008), was Stiftung Warentest und Stern in dieser Woche zu den beherrschenden Themen rund ums Essen machten – aber sie sorgen immerhin fĂŒr Aufmerksamkeit. Aus Sicht des kompottsurfers auch absolut berechtigt. Und nur auf den ersten Blick scheinen sich die BeitrĂ€ge in ihrer Stoßrichtung zu widersprechen. WĂ€hrend Stiftung Warentest mit der Aussage Bio ist nicht unbedingt gesĂŒnder oder schmackhafter als normale Kost fĂŒr Aufregung sorgt, titelt der Stern Esst weniger Fleisch und macht im Verlauf der Geschichte deutlich, dass, wenn ĂŒberhaupt, lediglich Biofleisch ein Nahrungsmittel akzeptabler Herkunft und fĂŒr den verantwortungsbewussten Verbraucher tolerabel ist.

Beides sind schon seit langem Lieblingsthemen des kompottsurfers, der mit Vorliebe die mangelnde FrischequalitĂ€t von Obst und GemĂŒse in BiolĂ€den geißelt, zum Beispiel hier. Auch das Fleischthema kommt immer mal wieder hoch. Es ist nach meiner Ansicht nicht nur der vermeintlich gĂŒnstige Preis des Fleisches, der Verbrauchern den Massenkonsum tierischer Erzeugnisse leicht macht, sondern vor allem auch der entblutete Konsum (dazu empfehle ich noch mal folgendes kompottsurfer-Interview). Obwohl ich kein Vegetarier bin, finde ich immer mehr Gefallen an dem Gedanken, dass derjenige, der Fleisch essen will, gefĂ€lligst auch bei der Schlachtung des Tieres anwesend und behilflich sein sollte. So wie es viele unserer Ă€lteren oder auf dem Land groß gewordene MitbĂŒrger noch kennen. Und den Umstand, dass ein Kilo Tomaten oft teurer ist als ein Kilo Fleisch, finde ich ohnehin schon erschreckend genug und absolut unakzeptabel.

  • Twitter
  • Webnews.de
  • MisterWong.DE
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Digg
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • Yigg
  • Yahoo! Bookmarks
  • FriendFeed
  • Posterous
  • RSS
  • Print
  • PDF

Sonntag, 19. Oktober 2008

Große, kleine, legefrische Eier

EierEs ist immer etwas besonderes, wenn ich auf dem Klosterberghof absolut legefrische Eier ergattern kann. Gestern war mal wieder so ein Tag. Die Eier waren noch warm. Das fĂŒhlte sich wirklich großartig an. Und dann gab’s noch ein Mini-HĂŒhnerei extra, das ungefĂ€hr die GrĂ¶ĂŸe eines Wachteleies aufwies. Das Huhn ĂŒbt wohl noch

Übrigens: Je frischer das Ei, um so nĂ€her liegt der pH-Wert des Eiklars an der neutralen 7. Ältere Eier werden alkalisch und können pH-Werte um 9 aufweisen. Außerdem habe ich irgendwo gelesen, dass der Cholesterinanteil im Ei mit abnehmender Frische zunimmt. Nur finde ich dazu gerade nicht den passenden Link. Reiche ich aber bei Gelegenheit nach.

  • Twitter
  • Webnews.de
  • MisterWong.DE
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Digg
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • Yigg
  • Yahoo! Bookmarks
  • FriendFeed
  • Posterous
  • RSS
  • Print
  • PDF