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Freitag, 06. Juli 2007

Endlich Tomaten – und was fĂŒr welche!

Campari-TomateHeute war ein besonderer Tag. Der Tag, an dem ich auf dem Klosterberghof endlich wieder vor Ort angebaute Freilandtomaten bekommen konnte. Ganz besonders hat mich die Miniverkostung gefreut, die einer der verantwortlichen Landwirte des Betriebes aus dem Biolandverbund spontan auf der Verkaufstheke angerichtet hatte. Es galt eine Auswahl zwischen zwei Tomaten zu treffen, von denen ich vor dem Probieren zunĂ€chst glaubte, eine sei aus dem Supermarkt, die andere vom Klosterberghof. Frei nach dem Motto: Wir können beweisen, dass Biotomaten nicht nur die gesĂŒnderen sondern auch die geschmackvolleren Tomaten sind. FĂŒr mich galt: probieren und nicht blamieren. Es war ein Riesenunterschied zwischen beiden festzustellen. Die eine saftig, weich, dĂŒnne Haut, im Duft und Geschmack sehr ausgeprĂ€gt. Die andere fester in der Konsistenz, weniger aromatisch, gleichwohl auch noch in Ordnung. Das ist die Supermarkttomate, dachte ich, logo. Aber es war anders. Zum GlĂŒck fĂŒr mein noch halbwegs heiles Ökoweltbild nicht andersherum. Beide Tomaten kamen vom Klosterberghof, unterschiedliche Felder, unterschiedliche Sorten. Mein Sieger heißt jedenfalls Campari, wie ich vom Landwirt erfuhr, der gleich losstapfte, um mir ein Kilo zu pflĂŒcken, weil im Laden nichts mehr vorrĂ€tig war. Campari, großartiger Name. Das nĂ€chste Mal, wenn ich zum Bauernhof fahre, stelle ich mich an die Theke und sage: “Einmal Campari-Tomate, bitte.” Wie ich auf der Seite der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen lesen konnte, hat es Campari in 2004 sogar schon zum Titel Tomate des Jahres gebracht.

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Freitag, 02. MĂ€rz 2007

Fast Food Nation – Boykottieren Kinos kritischen Film?

Fast Food NationDie Wahrheit ist schwer zu schlucken lautet der Untertitel zum Film Fast Food Nation, der gestern in den deutschen Kinos anlief. Auf der Theke des Klosterberghofs, wo ich heute Salat und Eier einkaufte, lagen Flyer zum Film, die von Bioland gedruckt worden waren. Wie schwer die Wahrheit zu schlucken ist, merkte ich schon daran, dass ich im gesamten PLZ-Bereich 4 nur ein Kino fand (und zwar das Bambi in DĂŒsseldorf), das den Film zeigt. Dortmund, Bochum, Essen, Duisburg – ĂŒberall Fehlanzeige. Kein Wunder, dass der Film fast nirgendwo zu sehen ist, denn wovon leben die Kinos zu einem nicht unerheblichen Teil? Richtig, vom Verkauf von Fast- und Junk Food. Da braucht man kein großer Verschwörungstheoretiker zu sein, um einen entsprechenden Zusammenhang zu vermuten. Der Film mit Starbesetzung (Bruce Willis, Ethan Hawke, Patricia Arquette, Avril Lavigne u.v.a.) erzĂ€hlt auf der Basis des gleichnamigen Sachbuchbestsellers von Eric Schlosser die Geschichte des Marketingchefs einer Fast-Food-Kette, der feststellt, dass mit Kolibakterien verseuchtes Fleisch in die bestverkauften Burger seiner Kette gelangt ist und spĂŒrt den Ursachen nach. Prima Kinoprogramm – nicht nur fĂŒr Schulklassen, denke ich. Auf der Website zum Film sind in der Rubrik Fast Food Facts auch zahlreiche Videos zum Thema zu sehen, unter anderem mit BeitrĂ€gen von stern-Redakteur Bert Gamerschlag, Fernsehköchin Sarah Wiener und der ehemaligen Verbraucherministerin Renate KĂŒnast. Sollte der Film irgendwann einmal in einem der zig Ruhrgebietskinos laufen, werde ich ihn mir sicher anschauen.

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Samstag, 18. November 2006

BilderrÀtsel

OlivenWas hat der Kompottsurfer da denn nur abgelichtet, fragt ihr euch vielleicht beim Blick auf das Foto. Ganz einfach: Es sind meine besonderen Errungenschaften vom heutigen Wochenendeinkauf. Die grĂŒnen Wachteleier entdeckte ich im tĂŒrkischen Lebensmittelmarkt meines Vertrauens. In Wirklichkeit sind es natĂŒrlich keine grĂŒnen Wachteleier, sondern frische Oliven. Wer nicht auf GroßmĂ€rkten einkaufen kann, bekommt sie nur selten angeboten. Der junge Kollege im Laden verriet mir auch gleich, wie ich die Oliven in einen genießbaren Zustand bekomme. Und zwar muss ich sie einschlitzen und ins Wasser legen. FĂŒr insgesamt vierzehn Tage, wobei das Wasser tĂ€glich gewechselt werden muss. Auf diese Weise werden die Bitterstoffe ausgeschwemmt. Anschließend werde ich sie auf vier unterschiedliche Arten aromatisieren. Aber in Sachen Geschmacksrichtungen ĂŒberlege ich noch. Mehr Infos dazu, wenn die vierzehn Tage herum sind. Die weißen Dinger auf dem Foto sind Möhren, sozusagen Albinos. Riechen und schmecken tun sie meiner Meinung nach wie die klassischen Möhren, nur ein Spur weniger intensiv im Aroma. Ich hab’ sie vom Klosterberghof geholt, fĂŒr 95 Cent das Kilo konnte ich nicht Nein sagen.

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Montag, 16. Oktober 2006

Deutschland – Italien: Neuauflage mit Siebeck

KartoffelnDas Halbfinale der Fußball-WM gewannen, wie wir wissen, die Italiener. DafĂŒr bekommen sie von Siebeck jetzt einen drauf, denn in seiner neusten Kolumne lĂ€sst er Kartoffeln ĂŒber Nudeln triumphieren. Bissfest wie immer, bezieht er seine Position: “MerkwĂŒrdigerweise mögen mittlerweile auch Erwachsene Nudeln. Manche mögen sie, weil sie jetzt Pasta heißen, manche, weil sie billig sind, manche auch, weil man sie lutschen kann.” Kartoffeln bilden in der KĂŒche eine eigene Welt, schreibt er, und zeigt sich erfreut, dass die Vielfalt der Kartoffelsorten hierzulande zugenommen hĂ€tte. Dem kann ich nur beipflichten: Neulich gab’s auf dem Klosterberghof Bamberger Hörnchen. Die krummen Dinger sind zwar im Handling nicht gerade unkompliziert, aber Konsistenz und Aromatik des Endprodukts lohnen die MĂŒhe.

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Freitag, 25. August 2006

Jimmy Hendrix seine Möhrkes

Purple HazeWas fĂŒr ein Erlebnis auf dem Klosterberghof: Im GemĂŒseregal entdecke ich lila farbene Möhren, die Purple Haze heißen und einen hohen Anteil Anthocyan enthalten, ein wasserlöslicher Wirkstoff mit antioxidativer Wirkung, der unter anderem als entzĂŒndungshemmend gilt. Wegen der Zweifarbigkeit (außen Lila, innen Orange) eignet sich diese Möhre schon aufgrund der optischen Wirkung zur rohen Verarbeitung, zum Beispiel als Salat. Und sie weist einen um vierzig Prozent höheren Carotinwert auf als die handelsĂŒblichen Möhren. Im Geschmack unterscheidet sich Purple Haze kaum von den gĂ€ngigen Sorten, wie ich finde, mir kommt sie allerdings etwas milder vor. Sie ist eine aus der alten Rotmöhre rekultivierte Version. Alte Hits sind eben doch oft die besten. Rock it!
Damit’s wirklich rockt, werde ich mit den Möhren ein Rezept von Jamie Oliver ausprobieren: In Folie gebackene Möhren mit KreuzkĂŒmmel, Thymian, Butter und Chardonnay.

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Samstag, 19. August 2006

Das Kartoffelproblem 2006

KartoffelnGestern erzÀhlte mir Pommesgott Raimund aus dem Profi-Grill, dass wegen der Hitze die Kartoffeln in diesem Erntejahr deutlich kleiner ausfielen und dass die ErtrÀge ebenfalls niedrig sind, weshalb die Kartoffel- und Pommespreise steigen werden. Schon heute entdeckte ich auf dem Klosterberghof den Beweis: Ein AnhÀnger voll mit kleinen Kartoffeln. Bin gespannt, ob wenigstens die QualitÀt gleich geblieben ist.

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Donnerstag, 17. August 2006

Schweini verliert …

Schweini… wohl bald sein Leben. Denn das Lieblingsschwein meines Sohnes, wir haben es Schweini getauft, hat schon mĂ€chtig zugelegt. Dann werde ich wohl bald wieder Biofleischkoteletts auf dem Klosterberghof angepriesen bekommen. Apropos Biofleischkoteletts: Ich hoffe, dass der Schweini auf zwei Beinen mit dem FC Bayern beim VfL Bochum am Sonntag eins ĂŒbergebraten bekommt.

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Montag, 14. August 2006

GENts noch? Ochsenherz und Zahnradtomate.

ZahnradtomateDer letzte Besuch auf dem Klosterberghof bescherte mir eine scheinbar gefĂ€hrliche Überraschung: Da gibt es jetzt doch tatsĂ€chlich Tomaten, die aussehen, als stammten sie frisch aus dem Genmanipulator. Auf einem Bio-Bauernhof! Hilfe! Aber ich solle mich nicht sorgen, meinte die BĂ€urerin. Sie versicherte mir, dass mit den Dingern alles okay sei, die im Regal unter der Bezeichnung Zahnradtomaten abgelegt sind, anderswo aber angeblich auch Ochsenherzen genannt werden. Sie schmecken Ă€hnlich wie normalförmige Tomaten, sind allerdings in der Konsistenz deutlich fester. Wer also den Designeffekt nutzen will, sollte nicht unbedingt Suppe oder Sauce draus machen. Mehr Infos

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Montag, 31. Juli 2006

Endlich neue HĂŒhner

Die neuen HĂŒhner vom KlosterberghofDie Vogelgrippe hatte den Nachschub erschwert, deshalb musste mein geliebter Klosterberghof eine Zeit lang ohne HĂŒhner auskommen. Jetzt sind wieder welche da, und mit dem Eierlegen kommen die Neuen auch schon gut aus dem Quark.
Klosterberghof (Bioland), Dahlhauser Str. 239, Essen

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