rewirpower.de – Das Revierportal


Suche:

Donnerstag, 12. Oktober 2017

KĂŒrbiszeit, das gefĂŒhlte Mehr an BiodiversitĂ€t, und was das mit Star Wars zu tun hat

Es war an dieser Stelle schon mehrfach von ihr die Rede, der BiodiversitĂ€t. Darunter versteht die UN-BiodiversitĂ€tskommission (kein Witz, die gibt’s wirklich): die VariabilitĂ€t unter lebenden Organismen jeglicher Herkunft, darunter unter anderem Land-, Meeres- und sonstige aquatische Ökosysteme und die ökologischen Komplexe, zu denen sie gehören. Das klingt erst mal schlimm nach Verwaltungssprech, aber herunter gebrochen auf die ErnĂ€hrungswirklichkeit der Menschen geht es, grobschlĂ€chtig formuliert, um Sorten- und Artenvielfalt.

Nun bin ich nicht unbedingt ein AnhĂ€nger der Strategie, jede Unterart von Krokodil, Affe oder PandabĂ€r mĂŒsse auf Teufel komm’ raus geschĂŒtzt werden, denn im Rahmen der Evolution hat es erdgeschichtlich betrachtet  immer aussterbende Tier- und Pflanzenarten gegeben. Und niemand hat einen Gedanken daran verschwendet, ob das in der Zukunft zum Problem werden könnte. Weil noch niemand da war, der es hĂ€tte tun können. Nun ist die Situation aber lĂ€ngst eine andere, und der Mensch nimmt gewollt und ungewollt immer mehr und beschleunigten Einfluss auf evolutionĂ€re Prozesse. Arten, die nicht schnell genug mitkommen verschwinden, oder man lĂ€sst sie verschwinden. Das ist heikel, und kann vor allem mit Blick auf die Nutzpflanzen nicht energisch genug ins GesprĂ€ch gebracht werden. Denn deren Retter-Lobby ist klein im Vergleich zu den PandabĂ€renschĂŒtzern.

Nun beobachte ich in den letzten Jahren des Öfteren, dass – den kleinen Biobauernhöfen sei Dank – immer mehr alte und vergessenen Sorten in den GemĂŒseregalen landen. Vielfalt von hier, das wĂ€re mein Motto, ließe man mich als König von Deutschland ein paar Ansagen machen. Aber darauf sollte niemand warten. Statt dessen wĂŒrde es schon helfen, unterstĂŒtzte der Verbraucher die Vielfaltbauern dadurch, eben diese Vielfalt auch einzukaufen. So wie aktuell in der KĂŒrbiszeit mal was anderes als nur Hokaido oder Butternuss.

Neulich stand ich staunend vor einem großen Regal im Supermarkt mit jeder Menge unterschiedlicher KĂŒrbissorten drin. Was mich besonders begeistert hat, war der Ufo-KĂŒrbis. Der KĂŒrbis erinnert mich an die Droiden-Kontrollschiffe der Handelsförderation aus der Lucrehulk-Klasse in Star Wars. Bei nĂ€chster Gelegenheit werde ich ihn mit meinem Lichtschwert zerteilen und daraus ein Kompott machen, das ich Hubba-KĂŒrbis-Stampf nenne. Okay, okay, HubbakĂŒrbis gilt in der Star-Wars-Welt als schwer verdaulich, aber es ist ja gar kein HubbakĂŒrbis drin sondern nur Ufo. Wird schon schmecken. Mehr dazu demnĂ€chst vielleicht hier.

  • Twitter
  • Webnews.de
  • MisterWong.DE
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Digg
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • Yigg
  • Yahoo! Bookmarks
  • FriendFeed
  • Posterous
  • RSS
  • Print
  • PDF

Samstag, 30. September 2017

Nach der Butter wird bald auch der KĂ€se teurer. Nur die GrĂŒnde sind andere.

Gerade haben wir den rasanten Anstieg der Butterpreise erlebt, nach Expertenmeinung eine Folge der gestrichenen Milchquotenregelung, die kleine Produzenten zunehmend aus dem Markt drĂ€ngt, was jetzt zu einer Knappheit fĂŒhrt. Was nicht heißen soll, dass die Quote eine gute Sache war, die man wieder einfĂŒhren mĂŒsste. Es ist komplizierter (der kompottsurfer berichtete), aber auch eine andere Geschichte.
Preisanstieg droht nun auch beim KĂ€se. Als Folge des 2016 verabschiedeten neuen Gentechnikgesetzes stellen große Molkereien derzeit auf gentechnikfreie Produktion um, was eine aufwĂ€ndige und schwierige Sache ist, denn schließlich gilt es sicherzustellen, dass die Bauern ihren MilchkĂŒhen kein Futter auf der Basis gentechnisch verĂ€nderten Organismen (GVO) mehr verabreichen. Ich spiele mal den Propheten und sage voraus, dass es keine drei Jahre dauern wird, bis wir einen “Skandal” haben, weil Bauern an ihre Viecher gentechnisch verĂ€nderte Pflanzen verfĂŒttert haben, die von Futtermittelherstellern irgendwo aus Nicht-EU-Staaten kommen.

Nimmt man StandardkĂ€se wie mittelalten Gouda zum Maßstab, der bei vielen Discountern kaum mehr als 5,50 Euro das Kilogramm kostet, wĂ€re selbst ein Preisanstieg von 300% Prozent keine Katastrophe. Ich sehe schon in Leserköpfen die Frage aufblinken, ob ich noch alle Tassen im Schrank habe. Zugegeben, es gibt Menschen, die wĂŒrden das mit einem entschiedenen “vielleicht nicht” beantworten. Aber ich habe gute GrĂŒnde fĂŒr meine Auffassung. Bei der Recherche zum Thema stieß ich auf einen Artikel aus dem Spiegel von 1958 bei dem es um die Verbraucherpreise fĂŒr Gouda ging. Damals kostete ein Kilogramm 3,20 DM und sank, dank Aufhebung des niederlĂ€ndischen Mindestpreises fĂŒr Gouda, auf 2,55 DM. Der Jahresdurchschnittsverdienst lag 1958 bei 5.330 DM. 2017 in Deutschland (alte BundeslĂ€nder) bei 37.103 Euro. Was sofort zu erkennen ist: Selbst die 2,55 DM sind gemessen am Jahresverdienst von damals exorbitant viel Geld gewesen. Zugespitzt formuliert: Nahrungsmittel waren damals noch wirklich etwas wert. Auch deshalb wurde – im Vergleich zu heute – so wenig davon weggeschmissen. Wenn ich mich mal an den Statistikprofis vorbeimogel (an meine damaligen Klausuren zum Thema habe ich grausige Erinnerungen) und einfach DM gleich Euro setze, mĂŒsste – gemessen am Verdienst – ein Kilogramm Gouda heute, simsalabim, 17,75 Euro kosten. Und das ist jetzt wirklich KĂ€se gerechnet. Bereinigt kĂ€me man auf einen noch deutlich höheren Wert. Ach ja, das Wörtchen Wert sollten wir im Zusammenhang mit Lebensmitteln und unserer ErnĂ€hrung viel hĂ€ufiger gebrauchen. Damit uns dieser Wert wieder bewusster wird.

Okay, genug der Bekehrung. Ich werd’ jetzt erstmal KĂ€se essen. Aber keinen Gouda. Sondern perfekt gereiften Morbier aus Frankreich.

  • Twitter
  • Webnews.de
  • MisterWong.DE
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Digg
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • Yigg
  • Yahoo! Bookmarks
  • FriendFeed
  • Posterous
  • RSS
  • Print
  • PDF

Montag, 07. August 2017

Eier. Wir brauchen Eier. Ohne Fipronil.

Ich war gerade auf dem Weg in die Niederlande als die Radionachrichten den Eierskandal vermeldeten, womit klar war, dass RĂŒhrei als Mahlzeit fĂŒr die nĂ€chsten Tage ausfallen wĂŒrde. Warum ich aber schon im nĂ€chsten Moment ausgerechnet an Oliver Kahn’s legendĂ€ren Satz “Eier! Wir brauchen Eier!” denken musste, werde ich bei Gelegenheit mal einen Psychologen fragen, wenn mir einer ĂŒber den Weg lĂ€uft. Vielleicht war es der genervte Unterton mit dem Kahn den Ausspruch tat. Denn genervt bin ich auch und ganz besonders, weil dieser Skandal kein verarbeitetes Industrieprodukt betrifft, sondern ein ziemlich unverarbeitetes. Zwar verringert der Konsument sein Risiko, verseuchte oder verpanschte Ware zu kaufen, je weniger verarbeitet ein Nahrungsmittel ist. Aber frei von Risiko ist er selbst dann nicht wie das aktuelle Beispiel zeigt.

Seit Beginn der Aufzeichnungen des kompottsurfers 2006 ziehen sich reichlich Meldungen ĂŒber GefĂ€hrdungen der Lebensmittelsicherheit durchs Archiv. Eier waren auch schon Thema. 2011 wurde ein Dioxinskandal bekannt, 2013 wurden herkömmliche Eier unter anderem als Bio-Eier verkauft. Im letzten Jahr sickerte durch, dass die Verantwortlichen fĂŒr das Dioxin verseuchte Futter durch das wiederum HĂŒhner und Eier kontaminiert wurden, nur geringe Geldbußen als Ordnungswidrigkeit zu zahlen hatten. Schon da mutmaßte ich, dass eine solche Entscheidung fĂŒr MissetĂ€ter geradezu wie ein Persilschein augefasst werden muss. Und – der Kalauer sei erlaubt – jetzt gibt’s fĂŒr viele Eier einen Fipronilschein. Fipronil, ein SchĂ€dlingsbekĂ€mpungsmittel, wurde inzwischen aber nicht nur in Oranje-Eiern entdeckt sondern auch in solchen aus Belgien und Deutschland. Das Problem ist also offensichtlich nicht auf einen Einzelfall begrenzbar.

Wirklich gesundheitsschĂ€dlich sind die Mengen nicht, die bisher in den Proben gefunden wurden, sagt das Bundesamt fĂŒr Risikobewertung (BfR). Beruhigen sollte uns das aber keinesfalls, im Gegenteil. Nur ein sehr geringer Teil der in Deutschland (und vermutlich in ganz Europa) im Handel verfĂŒgbaren Nahrungsmittel wird kontrolliert. Und wenn es Stichproben gibt, decken die viel zu oft gravierende MĂ€ngel auf. Brauchen wir also mehr Proben, mehr Mitarbeiter in den Kontrollbehörden und mehr Geld fĂŒr die Ausstattung eben dieser? Helfen könnte es sicher. Aber kriegsentscheidend ist das nicht.
Was wir brauchen sind Eier. Um Selbstkritik zu ĂŒben. An unserem Konsumverhalten. Hauptsache billig, aber bitte mit QualitĂ€t funktioniert in einer Gesellschaft nun mal nicht, deren Lebensmittelmarkt hauptsĂ€chlich darauf ausgerichtet ist, pekuniĂ€ren Gewinn abzuwerfen. Also mĂŒssen zuallerst wir uns Ă€ndern. Oder wie es die Generation meiner Eltern gerne formuliert hat: Man sollte zuerst vor der eigenen HaustĂŒr kehren. QualitĂ€t hat ihren Preis eben nicht nur beim Autokauf. Ich empfehle, mehr Geld fĂŒr gute Nahrungsmittel und weniger fĂŒr den fahrbaren Untersatz ausgeben. Und nein, ich schweife jetzt nicht noch zum Thema Diesel ab. Die Eier reichen fĂŒr heute.

UPDATE: Die Firma Abelssoft hat eine kostenlose App mit dem Namen Faules Ei entwickelt, die eine Identifizierung heikler Ware ermöglichen soll. Der kompottsurfer hat’s ausprobiert. Funktioniert ganz simpel. Einfach den auf dem Ei befindlichen Code eingeben, und wenn es keine Bedenken gibt, erscheint ein HĂ€kchen mit dem Hinweis “Alles okay! Ihre Eier sind unbedenklich!”

  • Twitter
  • Webnews.de
  • MisterWong.DE
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Digg
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • Yigg
  • Yahoo! Bookmarks
  • FriendFeed
  • Posterous
  • RSS
  • Print
  • PDF

Donnerstag, 20. Juli 2017

Der Butterberg ist geschmolzen, die Preise klettern. Aber wie schlimm ist das wirklich?

Ein Bericht der Financial Times sorgte vor einigen Tagen fĂŒr Aufsehen, weil er dem Konsumenten eine unangenehme Wahrheit aufs Butterbrot schmiert: Die Butterpreise, in den letzten Monaten rasant gestiegen, werden auf hohem Niveau stabil bleiben, und möglicherweise wird es zu Weihnachten sogar zu einer Butterknappheit kommen. Ausgerechnet zu Weihnachten, wo frĂŒher regelmĂ€ĂŸig Butter aus LagerbestĂ€nden, die so genannte Weihnachtsbutter, deutlich verbilligt verkauft wurde. Wie konnte es dazu kommen? Und wo ist der Butterberg geblieben? Nun, der Butterberg ist schon vor lĂ€ngerer Zeit weitgehend geschmolzen, und das ist im Grunde auch gut so. Ausgelöst durch die 1984 europaweit eingefĂŒhrte Milchquote sehendes Auges mehr KĂŒhe mehr Milch produzieren zu lassen als nötig ist, hat nĂ€mlich etwas UnanstĂ€ndiges.
Auch wenn die Milchquote erst 2015 endgĂŒltig fiel, gab es schon vorher einige Achterbahnfahrten in Sachen Milchpreise, die gewöhnlich auf die Butterpreise durchschlagen. So stiegen diese in 2007 um 20%, fielen bis 2009 aber wieder um 15%, stiegen bis 2011 um satte 37%, sanken 2012 um ĂŒber 13%, stiegen 2013 um 16% und wenn der geneigte Leser jetzt noch nicht abgehĂ€ngt ist, lohnt auch noch der Blick auf 2015, dem Jahr der Freigabe des Milchmarktes, wo die Preise, erstaunlicher Weise, nicht extrem ausschlugen, sondern nur vergleichsweise leicht um 8,7% sanken. Was aber passierte, war, dass viele kleine Milchbauern die fĂŒr sie unrentable Produktion endgĂŒltig drangaben, weshalb der Markt nun mengenmĂ€ĂŸig allem Anschein nach in die Problemzone kommt, da die verbliebenen Großbetriebe den Mangel nicht so schnell wettmachen können. Und was passiert, wenn mehr Nachfrage als Angebot da ist? Genau. Da hĂŒpfen die Euronen beim Einkauf nur so aus der Geldbörse. Zumal auch die Nachfrage steigt, weil Butter einfach beliebter geworden ist, seit der Vorwurf, mitverantwortlich fĂŒr Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sein, vom Tisch ist.

Worauf sich des Deutschen liebste Frage aufdrĂ€ngt: Wer ist schuld an dem Schlamassel? Und die liebste Antwort gibt man gerne gleich hintendran: Die EU. Aber nein, so einfach ist es nicht. So lange wir eine Geiz-ist-geil-MentalitĂ€t pflegen, und beim Lebensmittelkauf die oberste Maxime nicht die QualitĂ€t sondern der Preis ist, wird es Verwerfungen geben. Und was machen wir jetzt? Nun ja, wir könnten zum Beispiel weniger Butter essen, dafĂŒr aber bessere. Nur so als Idee. Oder wir regen uns gar nicht erst auf, trinken ein lecker SchnĂ€psken und blicken staunend zurĂŒck auf die Preise frĂŒherer Tage. 1960 kostete nĂ€mlich ein 250-g-PĂ€ckchen Butter 1,65 DM. Das entsprach 0,6% des durchschnittlichen monatlichen Brutto-Arbeitslohns von 262 DM. Heute kostet ein 250-g-PĂ€ckchen 1,79 Euro, das entspricht 0,06% des durchschnittlichen monatlichen Brutto-Arbeitslohns von 2.875 €. Vielleicht drĂŒckt diese Zahl auch die verloren gegangene WertschĂ€tzung aus, die wir unseren Lebensmitteln entgegen bringen.
UPDATE 27.2.1017: Spiegel Online berichtet heute ĂŒber einen immensen Vorrat an Milchpulver in der EU in sagenhafter Höhe von 358.000 Tonnen. Wo der Butterberg geschmolzen ist, tĂŒrmt sich also nun ein anderer Berg aus Milcherzeugnissen auf. Mehr dazu hier.

  • Twitter
  • Webnews.de
  • MisterWong.DE
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Digg
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • Yigg
  • Yahoo! Bookmarks
  • FriendFeed
  • Posterous
  • RSS
  • Print
  • PDF

Dienstag, 04. Juli 2017

Der Honig, die Bienen und die Sorge um die Schadstoffbelastung und RegionalitÀt eines Naturprodukts.

Unter dem Titel Unser Honig: geliebt und gefĂ€hrdet zeigte das NDR-Fernsehen gestern einen so umfassenden wie erschreckenden Beitrag, wie schlecht es um die QualitĂ€t unseres Honigs teilweise bestellt ist. Bisher hatte ich immer geglaubt, das Bienensterben sei das grĂ¶ĂŸte Problem. Gefolgt von anderen Umweltfaktoren wie Pflanzengift, das die BlĂŒten schĂ€digt. Aber was da gestern gesendet wurde, offenbarte noch weitere Probleme aus ganz anderen Richtungen wie Deklaration, Vermarktung und das Ansteuern giftiger Pflanzen durch Bienenvölker, denen die BlĂŒtenoptionen ausgehen.

Wer glaubt, beim Imker um die Ecke ausschließlich Honig aus der Region zu bekommen, kann sich schnell getĂ€uscht sehen, denn die Mitglieder des Deutschen Imkerbundes dĂŒrfen Honig aus anderen Quellen dazukaufen und vermarkten und das bis zu einem Anteil von 50 Prozent. Dazu kommt, das Bienen – anders als lange Zeit angenommen – die BlĂŒten des Jakobs-Greiskraut ansteuern, eine knallgelb blĂŒhende heimische Pflanze, die giftige Pyrrolizidinalkaloide (PA) enthalten kann. In Stichproben wurden Schadstoffbelastungen gemessen, die teils zigfach ĂŒber den zulĂ€ssigen Grenzwerten liegen. Das Problem: Die Kontrolle der heimischen Honige kleiner Imker ist kaum möglich. Die wĂŒrden selbst auch gerne sicher sein und unbelastete Honige anbieten, aber die Analyse ist nicht billig.

Ganz neu ist das Problem allerdings nicht. Experten wissen schon lange, dass toxische Inhaltsstoffe ĂŒber Bienen in den Honig gelangen können, die diverse asiatische und kaukasische Rhododendronarten anfliegen. FĂŒr Deutschland hat man das Problem bisher nicht gesehen. Das Ă€ndert sich nun.

Den gesamten Beitrag des NDR gibt’s hier zu sehen:

  • Twitter
  • Webnews.de
  • MisterWong.DE
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Digg
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • Yigg
  • Yahoo! Bookmarks
  • FriendFeed
  • Posterous
  • RSS
  • Print
  • PDF

Sonntag, 25. Juni 2017

Sachen gibt’s: Vegane WĂŒrzbasis fĂŒr Spaghetti Bolognese

Gestern lag wieder einer dieser Briefkastenverstopfer in der Post. Ein fettes Papiermonster mit Produktwerbung fĂŒr Billigfleisch, Billigbier und Billigschnaps. Als kleines Extra lag sogar noch eine Probierpackung WĂŒrzbasis fĂŒr Spaghetti Bolognese dabei. Auf der RĂŒckseite fand sich ein Rezept zur Zubereitung von Spaghetti Bolognese. Dem angebratenen Hackfleisch, so stand dort zu lesen, möge man Wasser und die WĂŒrzbasis beifĂŒgen und schon sei die Sauce fertig. Soweit, so klar, so unakzeptabel fĂŒr Leute, die auf selbstgemachte Saucen stehen.

Was aber wirklich bemerkenswert war: Der Hersteller warb auf der RĂŒckseite doch tatsĂ€chlich damit, dass die WĂŒrzmischung vegan sei. “Geeignet fĂŒr vegetarische und vegane Gerichte” stand direkt unter dem Hackfleischrezept zu lesen. Und weil das alleine nicht schon kurios genug ist, amĂŒsiert den Carnivoren auch ein Detail aus der Zutatenliste der WĂŒrzmischung: Kann Spuren von …Milch und Ei … enthalten. Und der Veganer mag sich veralbert vorkommen, mindestens.

Wie viele Veganer es in Deutschland gibt, darĂŒber streiten sich die Gelehrten. Das Bundesministerium fĂŒr ErnĂ€hrung und Landwirtschaft (BMEL) geht nach neuesten Zahlen von 3% Vegetariern hierzulande aus, der Vegetarierbund (VEBU) von 10%. Die Zahl der Veganer schĂ€tzt die Organisation auf 900.000, die Uni Göttingen auf 400.000. Das heißt, kaum mehr als 1% der Deutschen sind Veganer, aber die große Lebensmittelindustrie tut so, als wĂ€ren es mindestens zwanzig bis dreißig Prozent, so umfĂ€nglich wie ihre Produkte mit dem Zusatz vegan bedruckt sind. Warum das Ganze? Weil dieser Trend ein lukratives GeschĂ€ft fĂŒr die Industrie werden könnte. Ist zumindest meine ErklĂ€rung. Menschen die frisch und natĂŒrlich kochen kann man weniger Industrieprodukte verkaufen als denen, deren Maxime vegan lautet. Kein Wunder also, dass die Wucht des Trends zum Veganismus so durchschlĂ€gt, obwohl die Zahl der Veganer immer noch verschwindend gering ist. NatĂŒrlich ist mir klar, dass auch viele Veganer frisch kochen. Aber ich hab’ schon einige Leute in SupermĂ€rkten erlebt, die den Einkaufswagen voller Fertigprodukte hatten, aber darĂŒber redeten, wie wichtig ihnen die vegane Zusammensetzung ist. Vielleicht haben Marktforscher irgendwann mal herausgefunden, dass ein Teil der Deutschen nach Ersatzreligionen mit Moralkomponente sucht.

  • Twitter
  • Webnews.de
  • MisterWong.DE
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Digg
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • Yigg
  • Yahoo! Bookmarks
  • FriendFeed
  • Posterous
  • RSS
  • Print
  • PDF

Freitag, 09. Juni 2017

Schweinerei auf dem Grill?

Neulich entdeckte ich auf der Facebookseite eines Bekannten ein geheimnissvolles Foto. Darauf sind blau illuminierte Drehregler an einer verchromten Armaturenleiste zu sehen.  Im Text gab es keine weiteren ErlĂ€uterungen, und ich kam zu dem Schluss, dass es sich wahrscheinlich um eine mĂ€chtige Musikanlage handeln wird, die der Kollege da anschmachtet oder in Besitz gebracht hat. Wenige Stunden spĂ€ter tauchte eine weitere Mitteilung in seiner Zeitleiste auf, und diesmal gab es auch Text: “… nur noch einmal schlafen.” Ein Blick auf das beigefĂŒgte Foto machte mir sofort klar, dass ich mit der Musikanlage grĂŒndlich falsch gelegen hatte. Denn es ging hier um einen, Trommelwirbel: Grill. Das klingt profan, ist es aber nicht. Denn das Wort Grill ist reichlich untertrieben fĂŒr ein GerĂ€t, das einen Reinigungsroboter beherbergt, 5964 cmÂČ GesamtgrillflĂ€che mit zehn Brennern aufweist, sowie eine doppelte Infrarotgrillvorrichtung an Bord hat, die Temperaturen bis 815 ° Celsius erzeugen kann.

So ein Spielzeug kostet die Kleinigkeit von rund 5.500 Euro, und ich verspĂŒrte den Drang gleich auszurechnen, wieviele Nackenkoteletts vom edlen Ibericoschwein ich fĂŒr diesen Preis in meiner schnöden Eisenpfanne wohl braten könnte. Ich kam auf 1.100. Wenn ich also einmal die Woche fĂŒr mich und ab und zu fĂŒr Familie oder Freunde Ibericokotellets braten wĂŒrde, kĂ€me ich auf geschĂ€tzt acht Jahre bester wöchentlicher Versorgung fĂŒr mich und zwei weitere Personen.

Zugegeben, das ist eine sehr theoretische Herangehensweise. Niemand kĂ€me auf die Idee, jede Woche Ibericoschwein zu essen. Na ja, zumindest niemand außer mir. Aber wer so einen Supergrill hat, muss ja auch irgendwas drauflegen. Und dieses Irgendwas sollte eigentlich nicht irgendwas sein, sondern am besten der QualitĂ€t des GerĂ€ts entsprechen. Da wĂ€ren Ibericokoteletts das mindeste. Wenn nicht gar öfter mal Wagyu Beef den Infrarotstrahler des Grills kĂŒssen sollte. Nun gehe ich mal davon aus, dass der Bekannte den Grill nicht mit Billigfleisch beleidigt, aber sicher gibt es eine Reihe Luxusgrillbesitzer, die es mit der QualitĂ€t des Grillguts nicht so genau nehmen und den Anschaffungspreis des GerĂ€ts durch den Einkauf von Billigschwein aus dem Supermarkt oder vom Discounter gegenfinanzieren.

Mit dem Thema Billigschwein fĂŒr Grillwurst und Steak befasst sich die Titelstory des aktuellen stern (“Fleisch um jeden Preis”). In den letzten Jahren hatte auch der kompottsurfer das Thema Billigfleisch immer mal wieder ins Visier genommen, weil man es als verantwortungsvoller Genussmensch nicht wegdrĂŒcken sollte. Das Magazin prĂ€sentiert aktuelle Zahlen zum Konsum, und die sind zum einmal tief Durchgrunzen: Im Schnitt vertilgt der Deutsche pro Jahr 36,2 kg Schwein, 12,5 kg GeflĂŒgel und 9,7 kg Rind und Kalb. Dazu kommen 1,7 kg Lamm, Wild usw.. Rechnet man die vier Prozent Vegetarier und Veganer Bevölkerungsanteil heraus, vertilgt ein durchschnittlicher Fleischesser pro Jahr also 62,6 kg Schwein, Rind und Co.. Finanzierbar wird das nur – ja, ich muss auch wieder an den Grill denken – weil so viel Billigfleisch auf dem Markt ist. Gerade in den Sommermonaten werben die großen Supermarktketten und Dicounter mit Wahnsinnspreisen. FĂŒnf Euro fĂŒr ein Kilo Schweinesteaks sind fast schon normal, nicht selten liegt der Preis auch noch darunter.

Wer wissen will, wie man gut und sicher Fleisch kauft – ja, die Sicherheit spielt auch eine Rolle, wie der kompottsurfer auch schon mehrmals berichtete – findet im stern einen hilfreichen Überblick, auch was die Bedeutung von GĂŒtesiegeln angeht. Bevor man sich also dem Einkauf von frischem Gargut fĂŒr den Luxusgrill widmet, kann ein Blick ins Heft nicht schaden.

  • Twitter
  • Webnews.de
  • MisterWong.DE
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Digg
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • Yigg
  • Yahoo! Bookmarks
  • FriendFeed
  • Posterous
  • RSS
  • Print
  • PDF

Sonntag, 04. Juni 2017

Wer braucht schon Superfood: Ein Hoch auf die Haferflocke!

Superfood. Wer den Begriff googelt, erhĂ€lt – nein, ich hab’ mich nicht mit den Nullen vor dem Komma vertan – einen satten NĂ€herungswert von 121.000.000 Treffern. Keine Frage also, dass wir es hier mit einem Supertrend zu tun haben. Der sogar schon in stinknormale SupermĂ€rkte vorgedrungen ist. Unter Superfood versteht man im Allgemeinen nĂ€hrstoffreiche Lebensmittel, die der Gesundheit und dem Wohlbefinden besonders förderlich sein sollen. Also alles super mit Superfood? Nicht unbedingt, weil eine solche Umschreibung suggeriert, einzelne Lebensmittel könnten gesund sein. Dabei gibt es aus meiner Sicht ĂŒberhaupt keine gesunden Lebensmittel sondern nur gesunde ErnĂ€hrung. Was ist das vitamreichste Supperfutter wert, wenn der positive Effekt durch den Konsum von SĂŒĂŸigkeiten, alkoholischen GetrĂ€nken und Transfetten wieder zur Strecke gebracht wird? Aber Hauptsache die lĂ€stigen Gewissensbisse können mal an etwas Gesundem kauen. Ist so Ă€hnlich wie mit dem ĂŒberschĂ€tzten Kalorienverbrennungseffekt. Wer meint, mit dreißig Minuten lockerem Jogging ein großes StĂŒck Sachertorte kalorienmĂ€ĂŸig zu eliminieren ist nĂ€mlich genauso auf dem Holzweg. Ertappt? Macht nix. Ich bin alles andere als ein Gesundheitsapostel, nur etwas allergisch gegen manche AuswĂŒchse der SelbsttĂ€uschung.

Bevor ich aber komplett vom eigentlichen Thema abkomme, zurĂŒck zum Superfood und zu Nahrungsmitteln, die – formulieren wir es mal so – zu einer gesunden ErnĂ€hrung auf besondere Weise beitragen können, weil viel Gutes in ihnen steckt. Das GeschĂ€ft brummt jedenfalls mit dem Verkauf von exotisch anmutenden Produkten wie Quinoa, Gojibeeren, Spirulina-Algen, Baobab und Acerola. Dabei gĂ€be es so viele Alternativen aus heimischen Gefilden, die auch wirkungsvoll sind, aber nicht ĂŒber den halben Erdball geschippert werden mĂŒssen.

Zu den aus meiner Sicht am meisten unterschĂ€tzten Lebensmitteln zĂ€hlen Haferflocken. Selbst in BioqualitĂ€t sind sie zudem gĂŒnstig zu haben. Wer einmal die MikronĂ€hrstoffe von Haferflocken ins Visier nimmt, wird erstaunt sein, was da alles drin ist. Ein hoher Kaliumanteil zum Beispiel, auch reichlich Calcium, dazu Eisen, Magnesium, Zink, Phosphor, Vitamin B1 sowie pflanzliches Eiweiß. Die örtliche BiobĂ€ckerei meines Vertrauens, Hutzel, hat seit einer Weile köstliches Hafermischbrot im Programm, entweder mit Gerste oder mit Dinkel kombiniert. Man kann Haferflocken also nicht nur als Basis fĂŒr MĂŒsli verwenden sonder auch ganz prima als Vollkornbrot.

  • Twitter
  • Webnews.de
  • MisterWong.DE
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Digg
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • Yigg
  • Yahoo! Bookmarks
  • FriendFeed
  • Posterous
  • RSS
  • Print
  • PDF

Donnerstag, 11. Mai 2017

Trinken die Deutschen wirklich zu viel Alkohol?

Du, die Wanne ist voll war Ende der 1970er Jahre ein Partyhit, gesungen von der legendĂ€ren Helga Feddersen im Duett mit Didi Hallervorden. Daran musste ich gerade denken als ich auf Spiegel Online den Aufmacher zur aktuellen Aktionswoche der Deutschen Hauptstelle fĂŒr Suchtgefahren (DHS) las. Eine Badewanne voller alkoholischer GetrĂ€nke, so heißt es in einem Interview unter der Spiegel-Meldung, trinke der Durschschnittsdeutsche pro Jahr. Wobei nicht definiert wird, ob es GetrĂ€nke auf dem Alkoholniveau von Bier mit 4,9 Vol.% sind oder dem von Strohrum (80 Vol%). Welchen Unterschied das macht, weiß jeder, der von beidem schon mal ein paar Schlucke genommen hat.

Um gar nicht erst missverstanden zu werden, ich sehe in unserer Gesellschaft auch einen deutlich zu unreflektierten und sorglosen Umgang mit alkoholischen GetrĂ€nken. Die gesundheitlichen Gefahren durch ĂŒberhöhten Konsum sind ohnehin unumstritten, noch heikler aber ist, dass nur schwer zu vermitteln sein dĂŒrfte, was “ĂŒberhöht” ĂŒberhaupt bedeutet. Ich kann da erst recht keine Empfehlungen geben, maximal indiviuelle Erfahrungswerte, und die sind ganz sicher nicht auf die Allgemeinheit ĂŒbertragbar. Es hĂ€ngt von einer Menge Einflussfaktoren ab, wieviel Alkohol bei wem welchen Schaden anrichtet.
Wenn aber nun der GeschĂ€ftsfĂŒhrer des DHS, Dr. Raphael Gaßmann, verlauten lĂ€sst „Die Aktionswoche Alkohol kratzt am Mythos, Alkohol sei ein Kulturgut” und dann einen Zusammenhang zu den Gefahren herstellt, dann lĂ€sst mich das als Leser irritiert zurĂŒck. Alkohol – wahrscheinlich gemeint: alkoholische GetrĂ€nke – sind aus meiner Sicht unbedingt Kulturgut. Aber der Fehler liegt darin, daraus eine individuelle Rechtfertigung fĂŒr ungehemmten Konsum herzuleiten. Aufgabe sollte sein, den BĂŒrger zum mĂŒndigen Konsumenten zu befördern, was auch bedeutet, schon in der Schule auf die Gefahren von Alkoholkonsum hinzuweisen, was ja löblicher Weise auch zunehmend gemacht wird.

Trinken die Deutschen nun wirklich zu viel Alkohol? Wenn wir es mal an einer Badewanne mit einem gĂ€ngigen Fassungsvermögen von 140 Litern bemessen, kĂ€men wir pro Tag auf ein Glas Bier von 0,38 l. Aber es wurde ja nicht explizit formuliert, womit die Wanne gefĂŒllt ist. Vermutlich bezieht sich die Aussage auf eine Veröffentlichung des Spirituosenverbandes, wonach der Durchschnittsdeutsche in 2015 etwa 135,5 Liter unterschiedlicher alkoholischer GetrĂ€nke konsumiert hat. Davon entfallen auf Bier 105,9 l, Wein 20,5 l, Spirituosen 5,4 l und Schaumwein 3,7 l. Pro Tag also ein 0,3-l-Glas Bier, pro Woche eine 0,4-l-Karaffe Wein, alle zweieinhalb Monate ist eine Flasche Schaps leergetrunken und fĂŒnf Mal im Jahr plöppen die Sektkorken. Klingt vielleicht nicht nach ĂŒber die Maßen viel, aber nun gibt es diesen Durchschnittskonsument eben kaum. Vielmehr aber gibt es zigtausende Erwachsene die keinen, oder nur extrem wenig Alkohol trinken. Bleibt also fĂŒr die anderen definitiv mehr ĂŒbrig als höchstwahrscheinlich empfehlenswert ist, ganz unabhĂ€ngig von weiteren Einflussfaktoren.

Was können Freunde eines guten Tropfens daraus schließen? QualitĂ€t statt QuantitĂ€t könnte eine Lösung sein. Lieber eine gute Flasche Wein pro Woche trinken als zwei schlechte. Nur mal so als Idee.

  • Twitter
  • Webnews.de
  • MisterWong.DE
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Digg
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • Yigg
  • Yahoo! Bookmarks
  • FriendFeed
  • Posterous
  • RSS
  • Print
  • PDF

Dienstag, 02. Mai 2017

Heute nicht gut drauf? Das Drogenpotential von Eiscreme.

Ich war tatsĂ€chlich nicht gut drauf, als ich das Werbeplakat einer Eisdiele in einer mittelalterlichen Kleinstadt erblickte. Gerade erst hatte ich vom Tod des Bergsteigers Ueli Steck erfahren, zudem prĂ€sentierte sich das Wetter fies regnerisch, und ich war auf dem nassen Kopfsteinpflaster bergab nach einem Ausrutscher nur knapp einer Bauchlandung entgangen. Alles echt nicht lustig. Aber siehe da, das Plakat brachte Erheiterung. Das beste daran: Ich brauchte nicht einmal Eis. Und das ist gut so. Denn das bedeutet: Ich bin nicht eissĂŒchtig. Obwohl wahrscheinlich einige Leute aus meinem engsten Familien- und Freundeskreis vor Lachen BauchkrĂ€mpfe bekommen, wenn sie das lesen. Aber ich habe eine Entzugskur hinter mir. Und kann die Sache inzwischen kontrollieren.

Das ist keinesfalls selbstverstĂ€ndlich wie eine schon vor Jahren veröffentlichte Studie des Oregon Research Institute in Eugene ergab. Denn Eiscreme habe Drogenpotential wie Kokain, heißt es dort. Mal sehen wie selbstdiszipliniert ich ĂŒber den zweiten Sommer komme.

  • Twitter
  • Webnews.de
  • MisterWong.DE
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Digg
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • Yigg
  • Yahoo! Bookmarks
  • FriendFeed
  • Posterous
  • RSS
  • Print
  • PDF