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Dienstag, 28. Juli 2015

Mein erster Vollkornflammkuchen. Eine V√∂llerei erster G√ľte.

Vollkornflammkuchen

Es gibt Dinge, die f√ľr den kompottsurfer in einer Vollkornvariante pure Geschmacksverirrung sind. Zubereitungen, die einfach Wei√ümehl ben√∂tigen, um unwiderstehlich k√∂stlich zu sein. Croissants zum Beispiel. Oder Biskuittorte. Da schl√§gt die gesunde Ern√§hrungsweise so derart in Genussverlust um, dass die Frage erlaubt sein muss: Warum das Ganze? F√ľhlt man sich nachher psychisch besser, oder gar k√∂rperlich?

Wenn man im vogesischen Grenzland zwischen Frankreich und Deutschland unterwegs ist, sieht man Flammkuchen im Standardprogramm nahezu jeder Gastst√§tte. Und auch Biobetriebe wie der idyllisch an zahlreichen Wanderwegen gelegene B√§renbrunnerhof haben Flammkuchen auf der Karte. Hier allerdings in der Vollkornvariante. Das klingt selbst f√ľr den nicht bedingungslos vollkorn-affinen kompottsurfer probierenswert, vor allem, wenn Hunger eine Rolle spielt. Aber nat√ľrlich kommt es auch auf die Zubereitung an.

Die K√ľche im B√§renbrunnerhof hat ihrem Flammkuchen einen recht dicken festen Boden verpasst, der geschmacklich mit dem Speck, den Zwiebeln und dem Sauerrahm durchaus harmoniert, aber schon nach der H√§lfte zum monstr√∂sen Magenf√ľller wurde. Kein Wunder, dass dieses Ding auch in einer kleinen Variante angeboten wird. Aber wer w√§hlt schon nach drei Stunden Wandern eine kleine Portion? Eben. In diesem Fall w√§r’s allerdings angebracht gewesen. Die gro√üen sind eher was f√ľr Familien. Da unterscheidet sich die Vollkornvariante dann doch sehr von der traditionellen Wei√ümehlausf√ľhrung.

Fazit: Vollkornflammkuchen haben auf jeden Fall Genusspotential. Nur darf der Boden nicht zu dick, muss die Auflage aus Zwiebeln, Speck und Sauerrahm √ľppig sein. Und voil√†, ist der Klassiker auch in der verdauungsf√∂rdernden Vollkornvariante eine Empfehlung.

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Dienstag, 16. Juni 2015

Mit viel Liebe zum Detail: Tim M√§lzer feiert gelungene Er√∂ffnung seines D√ľsseldorfer Lokals Hausmann’s

Tim M√§lzer sah reichlich geschafft aber auch zufrieden aus, als er gestern Abend durch die Gastr√§ume seines neuen Lokals Hausmann’s in der D√ľsseldorfer Altstadt schritt. Immer wieder H√§nde sch√ľttelnd, Smalltalk haltend, zuprostend. In einer kurzen Ansprache verriet der beliebte Fernsehkoch und Gastronom, dass er sich vor zwei Wochen noch nicht vorstellen konnte, bis zum Er√∂ffnungstermin tats√§chlich fertig zu werden, und dass seine f√ľr heute geladenen G√§ste noch ungef√§hr eine halbe Stunde Fotos von ihm machen k√∂nnten, danach bitte nicht mehr, denn dann w√§re er betrunken. Der kompottsurfer hielt sich dran und besch√§ftigte sich mit dem Wesentlichen: Konzept, K√ľche, Ambiente, Essen, Trinken.

Was Tim M√§lzer und sein Gesch√§ftspartner Patrick R√ľther da mit einem gro√üen Team aus Planern, Koordinatoren, Architekten und K√∂chen realisiert haben, ist ein typisches M√§lzerding geworden, so wie man eine Gastronomie erwarten kann, die der umtriebige Hamburger auf die Beine stellt. Ein Lokal, in das er selbst gerne ginge, wenn er irgendwo unterwegs nach einer M√∂glichkeit zum Essen und Trinken suchen w√ľrde. Unkompliziert, aber qualitativ geerdet. Mit kommunikativer Atmosph√§re. Wo man gerne mal versackt. Gestalterisch ist der Laden alles andere als gelackt, sondern von einer am√ľsanten, wertigen Rustikalit√§t, die im Moment noch frisch ist und wahrscheinlich erst mit den Jahren nach reichlich Gebrauch ihr ganzes Potential entfaltet. Massives Eichenholz, bunte Stoffe, erheiternde Kunstwerke an den W√§nden, weiche Kissen, vergitterte Lampen im Bauleuchtenstil, die auch eine z√ľnftige Kneipenschl√§gerei unbeschadet √ľberstehen d√ľrften ‚Äď das alles tr√§gt zum besonderen Charme des Ladens bei. Wenn es die Idee der Planer war, das Ambiente der kulinarischen Ausrichtung des Hausmann’s anzupassen, dann muss man ihre Arbeit wirklich einen Volltreffer nennen.

Ja, die K√ľche. Nat√ľrlich M√§lzerstil. √úppig belegte Stullen, deftige Schmorgem√ľse, saftige Fleischkeulen, Burger, Blutwurst – all’ das nicht zahm gew√ľrzt sondern mit Arsch in der Hose. Dazu gut ausgew√§hlte Craft Biere. Wein gibt’s selbstverst√§ndlich auch. Man kann Tim M√§lzer nur w√ľnschen, dass ihm, trotz seiner wachsenden, √ľber ganz Deutschland verteilten gastronomischen Aktivit√§ten, nicht der Humor abhanden kommt. F√ľr so viele Projekte in Hamburg, Frankfurt, D√ľsseldorf und sonstwo die Birne hinhalten zu m√ľssen, d√ľrfte weitaus stressiger sein, als einen Kandidaten aus dem eigenen Team ins Finale von The Taste (SAT.1) zu f√ľhren, wo in dieser Woche die Dreharbeiten zur dritten Staffel begonnen haben. √úbrigens mit neuem Coach. Cornelia Poletto wird Lea Linster ersetzen.

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Mittwoch, 13. Mai 2015

BIBO kommt nicht aus der Sesamstra√üe, sondern aus der Zweisternek√ľche: Dani Garcia kreiert Burger f√ľr McDonald’s

Es gibt sie, diese McDonald’s-Momente im Leben, denen sich sogar Menschen mit gehobenen kulinarischen Anspr√ľchen und Prinzipien kaum entziehen k√∂nnen. Menschen wie ich zum Beispiel. Gestern war so ein Tag, wo mich ein solcher Moment erwischte. Ich steckte etwas l√§nger am Madrider Flughafen fest, war hungrig wie eine Bande Bankr√§uber auf der Flucht vor der Polizei und sah pl√∂tzlich dieses MacDonald’s-Logo. Nein, du gehst da nicht rein, sagte ich mir. Na ja, okay, vielleicht g√§be mir der Kettenbetrieb ja einen Grund einzuknicken und einzukehren. Ja, bitte gebt mir einen Grund, dachte ich flehentlich. Und dann sah ich das Plakat mit Dani Garcia, dem namhaften Avantgardekoch aus Andalusien, der sein Handwerk bei keinem Geringeren als Martin Berasategui gelernt hatte. Dani hat f√ľr McDonalds einen Burger entwickelt, den es nat√ľrlich zu probieren galt. Da rief die kulinarische Pflicht, so viel stand mal fest.

Und dann hatte ich ihn in der Hand, diesen BIBO, biss hinein und musste feststellen, dass ich bei McDonalds noch nie so einen guten Burger gegessen hatte. Zwei d√ľnne, krosse Scheiben Fleisch mit wunderbarem Barbecue-Aroma in einem weichen Laugenbr√∂tchen, dazwischen schmelziger Ib√©rico-K√§se (der allerdings, anders als das Fleisch vom Ib√©rico-Schwein, kein Exklusivprodukt ist), garniert mit ein paar Salatbl√§ttern und getoppt von einer hellen Salsa, die wirklich perfekt passte.

Muss man es als Feinschmecker doof finden, dass Spitzenk√∂che Kreationen f√ľr McDonald’s entwickeln? Die Frage stellte sich ja schon bei Alfons Schubecks H√ľttengaudi-Engagement vor ein paar Jahren hierzulande.¬† Muss man nicht prinzipiell. Es sei denn, man will als kulinarischer Dogmatiker enden und beklagen, dass es McDonalds doch nur darauf ank√§me, ihr Image aufzubessern und Leute in die L√§den zu locken. Und? Ist das schlimm? Nein. Ist ganz normales Marketing. Es kommt aus meiner Sicht halt immer darauf an, ob die Protagonisten aus der Sternegastronomie ein wirklich gutes Produkt abliefern, das auch in der Masse noch funktioniert. Und das hat Dani Garcia zweifellos hinbekommen. Deshalb ist nat√ľrlich l√§ngst nicht gleich alles gut, was man dort vorgesetzt bekommt. Leider gibt’s den BIBO wohl derzeit nur in Spanien, aber wenn er ein Exportschlager w√ľrde, h√§tte der kompottsurfer nichts dagegen einzuwenden. Wer nun in der Urlaubszeit in Spanien unterwegs ist und einen dieser McDonalds-Momente erwischt, der hat jetzt einen guten Grund, ihn auszuleben.

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Sonntag, 22. März 2015

Eine kleine kulinarische Perle Asiens, mitten in Dortmund: Der Ruan-Thai-Imbiss

Was machte eine Metropole aus, kulinarisch gesehen? Die besternten Spitzenrestaurants? Keineswegs, denn die meisten von ihnen befinden sich abseits der Millionenst√§dte, in Orten die Bergisch-Gladbach hei√üen, Baiersbronn, Saarbr√ľcken, Osnabr√ľck und Rottach-Egern. Nein, der kulinarische Reiz der Metropolen liegt in der Dichte ambitionierter Landesk√ľchen, Lokale, die nicht mit gro√üem Tamtam daherkommen, sondern wo nur eines z√§hlt: gute K√ľche, und das zu fairen Preisen. Oft sind es sogar imbissartige Betriebe, die den kompottsurfer begeistern. So wie das h√∂chst unscheinbare Ruan Thai in Dortmund, die ja noch ein Weilchen brauchen wird, um eines Tages Millionenstadt zu sein. Im Schatten des monumentalen U gelegen, nach dem Selbstverst√§ndnis der Stadt, Dortmunds neuem kulturelles Zentrum, bietet dieses spartanisch eingerichtete und mit allerhand folkloristischen Accessoires aufgeh√ľbschte Lokal an der Rheinischen Stra√üe 35 eine so wunderbar aromatische, nicht ansatzweise √ľberw√ľrzte Thaik√ľche zum kleinen Preis, dass einem das Herz aufgeht. Sch√§rfe wird sehr dosiert eingesetzt, es gibt also kein Essen f√ľr Angeberg√§ste, die gerne damit prahlen, wie viel Fantastillionen Scoville sie vertragen k√∂nnen sondern eine frische K√ľche √ľr Aromafreunde.

Wer das Ruan Thai besucht, muss allerdings seine Getr√§nke selbst mitbringen, was definitiv Kultfaktor hat. Nebenan gibt’s einen Kiosk, wo man f√ľr einen schmalen Euro eine Flasche Bier kaufen kann. Wer Wein will, muss ihn sich selbst von zuhause mitbringen. Dieser Imbiss passt sowas von gut ins Ruhrgebiet, dass man in Ahnlehnung an eine alte Fu√üballweisheit sagen muss: die Wahrheit liegt auf dem Teller

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Sonntag, 08. Februar 2015

Wie konnte das passieren: kompottsurfer verpasst Welt-Nutellatag!

Keine Frage, es grenzt an Unentschuldbarkeit, den World Nutella Day zu verpassen. Dem kompottsurfer ist es trotzdem passiert, weil, ja weil, vielleicht weil Nutella nicht in seinen Nahrungsmittelkosmos gehört und nie gehörte.

Was wurde ich fr√ľher geh√§nselt, weil ich kein Nutella mochte, nicht auf Brot, nicht auf Br√∂tchen, pur schon gar nicht. K√§se, Schinken, Wurst ‚Äď alles prima, aber Kombinationen aus Schokolade und N√ľsse hatten f√ľr mich eine feste Konsistenz zu haben und rechteckig oder als Nikolaus verkleidet zu sein. Die Magie von Nutella freilich, war mir nicht entgangen. Eine Magie, die auch Fu√üballnationalspieler wie Manuel Neuer und Mats Hummels schon von Kindesbeinen an in den Bann gezogen haben d√ľrfte, jedenfalls mag man es glauben, wenn man den bis 2012 gelaufenen Werbespot von Nutella mit den Fu√üballern als Protagonisten sieht. In einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt hatte der Chefkoch der Nationalmannschaft, Holger Stromberg, den Spielern √ľbrigens noch kurz vor der WM “erlaubt”, auch mal Nutella zu essen.

Der mit dem DFB ausgehandelte Werbespot war seinerzeit harscher Kritik u.a. durch die Verbraucherorganisation foodwatch ausgesetzt gewesen, die auch das Engagement anderer Spitzensportler f√ľr diverse S√ľ√üigkeiten gei√üelte.

Nutellakonsum spaltet das Land, sowohl was geschmackliche als auch gesundheitliche Aspekte betrifft. Letzteres nicht nur im Schlechten (Kalorien- und Zuckermenge), sondern auch im Guten. Hartn√§ckig halten sich Behauptungen, Nutella helfe gegen Herpes. Belegt ist das allerdings nicht. W√§hrend Radio Hamburg seinen H√∂rern den Nutellatag faustdick um die Ohren schmierte (eine H√∂rerin gewann 53 Kilo Nutella), √ľbte ich mich im Ma√ü halten. Und zwar im M√ľnchener Hofbr√§uhaus. Zur hellen Ma√ü gb’s kein Nutellabrot sondern ein z√ľnftiges Almochsengulasch mit Semmelkn√∂del.

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Dienstag, 28. Oktober 2014

17. Busche Gala: Ex-Page Udo Lindenberg feiert Triumph im Breidenbacher Hof

Ein Raunen ging durchs Publikum als w√§hrend der 17. Busche Gala im D√ľsseldorfer St√§ndehaus ein Typ an den vorderen Sitzreihen vorbeiging, der verdammt nach Udo Lindenberg aussah. Was soll denn das Udo Double hier, fragten sich viele. Eine Laudatio auf den Genie√üer des Jahres, Jan Josef Liefers halten? Sp√§testens als der Typ den Mund aufmachte und die ersten Nuschler herauspurzelten, war klar, das war kein Double, das war der echte Udo. Der Grund seiner Anwesenheit war von ihm selbst schnell erz√§hlt, denn der Barde war vor seiner Musikerlaufbahn fest entschlossen Kellner zu werden und hatte bereits eine Ausbildung im Breidenbacher Hof begonnen, dem Vorzeigehotel der Landeshauptstadt. In D√ľsseldorf begann wenig sp√§ter auch Lindenbergs Karriere als Schlagzeuger. Noch heute h√§ngt seine Pagenjacke im Hotel, und sie passt ihm immer noch. Der Breidenbacher Hof erhielt im Rahmen der Gala die Auszeichnung Hotel des Jahres 2015, und so fand auch die Party am sp√§teren Abend dort statt. Lindenberg, der bereits seit einem Vierteljahrhundert im Hamburger Atlantic Hotel Kempinski wohnt (mit einer kurzen Auszeit von einigen Wochen, weil dort umgebaut wurde), verbindet eine Freundschaft mit dem Breidenbacher Hoteldirektor Cyrus Heydarian, der zum Hotelmanager des Jahres gek√ľrt wurde, zurecht, wie Udo findet. Wenn einer wissen muss, was ein gutes Hotel ausmacht, dann Udo Lindenberg.

In der atmosph√§rischen Capella Bar des Breidenbacher Hofs l√§sst es sich √ľbrigens besonders gut aushalten, vor allem, weil nicht nur Ambiente und die erlesene Auswahl an Getr√§nken stimmen, sondern auch das Personal beeindruckend feinsinnig und zugewandt agiert. Der kompottsurfer konnte sich gestern mal wieder ein Bild davon machen. Und der Wanderpokal f√ľr das beste Hotel hat auch schon seinen Platz dort gefunden.

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Sonntag, 12. Oktober 2014

Rhabarberschorle im Jack Daniel’s Lemonade-Whisky-Humpen

Der kompottsurfer war schon ein wenig irritiert, als er neulich im Caf√© r√∂start eine Rhabarberschorle in einem Humpen der Destillerie Jack Daniel’s serviert bekam. Ein √ľppiger, durstiger Schluck, und schon ist man vielleicht total besoffen, mittags um 13 Uhr. Aber nein, die Gl√§ser waren nur Tarnung, drinnen war tats√§chlich nur alkoholfreie Schorle, die trefflich nach Rhabarber schmeckte. Nur zu empfehlen der Stoff. Nat√ľrlich k√∂nnte man das Gemisch auch mal mit einem Schuss Whisky probieren. Wer wei√ü, vielleicht ergibt sich beizeiten mal die Gelegenheit. Lynchburg Lemonade ist √ľbrigens ein Cocktail, der aus Jack Daniel’s Whisky Old No.7, Triple Sec, Sour Mix und Lemon Lime Soda gemischt wird.

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Donnerstag, 03. Juli 2014

Guckst du: Beef kommt ins Fernsehen und McDonalds Burger unter die Räder

So ist das mit den Trends: W√§hrend die Einen veganern und den Tieren alles weg essen, essen die Anderen Tiere die sonst verhungert w√§ren. Quatsch. Tats√§chlich geb√§ren Trends auch immer Gegentrends. Das Magazin BEEF! ist so einer. “Gegen das ganze Gr√ľnzeug”, w√ľrde so manch wohl meinender Leser wohl sagen. Das Magazin, an M√§nner gerichtet, will jetzt auch bewegte Bilder auf den Grill, pardon, auf die Bildfl√§che bringen. Wie der Mediendienst kress meldet, soll der Schauspieler Steffen Wink, ein kerniger Kerl dem man die Rolle abnimmt, als Moderator Themen rund um fleischeslustige Gaumenfreuden auf RTL-Nitro pr√§sentieren.

Derweil plagt sich der Fastfoodgigant McDonalds mit schlechten Umfragewerten. Wie das amerikanische Verbrauchermagazin Consumer Reports aktuell berichtet, mögen die Burgerfreunde in den USA anscheinend lieber woanders ihre Buletten essen. In einem 21 Betriebe auflistenden Ranking landete McDonalds jedenfalls abgeschlagen auf dem letzten Platz.

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Samstag, 10. Mai 2014

Mc Donalds oder Burger King? Die Antwort: Hans im Gl√ľck

Da haben sie nun getestet, kritisiert und untersucht, der Wallraf und der M√ľller, was drin und dran ist an den Burgern der gro√üen Ketten und wie es in den K√ľchen dort zugeht. Derweil konnte der kompottsurfer gute Burger nur wenige hundert Meter Luftlinie von Nelson M√ľller’s Restaurant Schote im Essener Stadtteil R√ľttenscheid genie√üen. Es gibt sie bei Hans im Gl√ľck, einem Lokal, dem routinierte Besucher sofort anmerken, dass es sich um Systemgastronomie im Franchising handelt. Immerhin aber um eine gut organisierte. Mit Niederlassungen in M√ľnchen, Wuppertal, K√∂ln, Stuttgart, Berlin, N√ľrnberg und auf R√ľgen. Proppenvoll ist’s dort am Abend, zumindest f√ľr Essen kann man das sagen, und die G√§ste gieren nach Burgern, bei denen sie das Gef√ľhl haben d√ľrfen, wertige Nahrung zu bekommen. Das schicke Ambiente tut ein √úbriges. F√ľr Burgerfreunde eine empfehlenswerte Alternative zu den gro√üen Ketten, findet der kompottsurfer. Auch gut: Fritten und Cocktails.

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Montag, 10. März 2014

kompottsurfers gastronomischer Streifzug durch M√ľnchen

Der Plan war gut, die Netze waren es nicht. Des kompottsurfers hoffnungsvoller Versuch, via Smartphone nach und nach kleine leckere Portionen gastronomischer Erlebnissen aus der bayerischen Landeshauptstadt zu bloggen, scheiterte kl√§glich. Wo man sich auch niederlie√ü, das Netz weigerte sich hartn√§ckig, Bilddaten zu transportieren. Und deshalb gibt’s das Ganze jetzt als Eintopf.

So sehr der lokalpatriotisch veranlagte kompottsurfer der gastronomischen Kultur im Ruhrgebiet auch zugewandt ist, so neidvoll durchquert er M√ľnchen, geradezu √ľberfordert von der Menge an reizvollen Einkehrm√∂glichkeiten. Abseits der Spitzengastronomie braucht es allerdings einen kulinarisch versierten, pers√∂nlichen Guide, um die Perlen zu finden. Und deshalb ganz gro√üen Dank an Gerlinde, die den kompottsurfer zu einigen besonderen Lokalen der Stadt gelotst hat.

Den st√§rksten Eindruck hinterlie√ü das Kushi-Tei of Tokio, an der Arcisstra√üe 39. Ein Japaner der anderen Art, schon atmosph√§risch besonders, ohne die k√ľhle Distanziertheit, die dem Gast sonst begegnet, wenn er unter Nippons Landesflagge zu tafeln gedenkt. Kushi-Tei ist lebhafte offene Gark√ľche, wo bet√∂rende Duftschwaden vom Grill hin√ľber zu den Tischen ziehen. Vorab werden warme gesalzene Erbsenschoten serviert. W√§hrend die Japaner die kurz gegarten, sportlich bissfesten Schoten mitessen, zutzelt der Deutsche gew√∂hnlich nur die Erbsen heraus. Gro√üartig dann Saba, das ist gegrillte Makrele, zum Niederknien, die Grillspie√üe, wie der vom Wagyu Beef. Die Preise sind moderat, man bekommt wirklich reichlich Qualit√§t f√ľrs Geld und noch dazu den einen oder anderen √úberraschungseffekt serviert.

Eine weitere einladende Landesk√ľche bietet die Eclipse Grill-Bar in der He√üstra√üe 51. Hier wird koscher gekocht, goutiert von einem oft jungen Publikum, das aus allen Teilen der Welt zu stammen scheint und mit Vorliebe in gro√üen Gruppen zusammensitzt. Eclipse ist kein Ort f√ľr ein kuscheliges Dinner zu Zweit, sondern lebhafte und herzliche Gastronomie, in der viel geredet und gelacht wird. Zu empfehlen sind Lafa, ein knuspriges Fladenbrot mit Oliven√∂l und Saatar, das Humus Tahina, ein aromatisch stimmiges Kichererbsenp√ľree mit Sesampaste, Pilpelim metuganim, marinierte gegrillte Paprika und Shipud Egel, der Kalbfleischspie√ü, zu dem das Couscous mit Granatapfelkernen gut passt. Es gibt ein paar interessante israelische Weine zu trinken oder das feine, landestypisches Lagerbier Goldstar.

Wer im Englischen Garten unterwegs ist, sollte unbedingt am Milchh√§usl vorbeischauen, einem Kiosk mit Biofood, wo Leberk√§s im Krusterl Resi hei√üt und Rostbratw√ľrste Fingerhakler. Und dann ist da noch die Boulangerie Dompierre, mit k√∂stlichen Croissants und Baguettes in bester Pariser Qualit√§t im Programm. Der kompottsurfer freut sich schon auf die n√§chste kulinarische Runde in M√ľnchen. Aber deshalb umziehen? Kommt nicht in Frage.

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