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Donnerstag, 02. September 2010

Besondere Zutaten bei der Küchenschlacht: Schirotzo-Wurst

Dank der Neuvorstellungen bei den 1live O-Ton-Charts wurde ich Ohrenzeuge eines besonderen Zungenschnalzers in der Küchenschlacht im ZDF: Ein Teilnehmerin bereitete Kabeljaurückenfilet mit Schirotzo-Wurst zu. Bis morgen kann noch abgestimmt werden für diese tolle Wurst.

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Donnerstag, 19. August 2010

Bis dass der Fernseher kocht. Die neuen Serien im Herbst

Unfassbar, wie viele neue Kochsendungen die Sender zum Herbst wieder ins Programm hieven. Der kompottsurfer stellt die Sendungen mit den größten Werbetrommeln vor.

Deutschlands Meisterkoch (SAT 1, Sendestart 27.8.2010): Eine Talentshow für Hobbyköche, die als künftige Starköche entdeckt und um 100.000 Euro reicher werden wollen. So armselig man DSDS und Germanys Next Topmodel auch finden mag, immerhin kann da der Zuschauer die elementare beruflichen Vorzüge der Kandidaten, nämlich Trällerfähigkeit oder Aussehen, wenigstens einigermaßen nachvollziehen. Da aber das Geruchs- und Geschmacksfernsehen noch keine Verbreitung gefunden hat, ist Deutschlands Meisterkoch, als Mischung aus Dschungelcamp und Germanys Next Topmodel, vollkommen am Thema vorbei konzipiert. In der Jury sitzen Tim Raue, Nelson Müller und Thomas Jaumann. Der kompottsurfer meint: Unterhaltungswert könnte durch Einsatz von Dieter Bohlen deutlich steigen. Der kennt sich ja auch gut mit Essen aus “Mann, is das ‘ne Wurst.” Oh, falscher Link, ich meinte natürlich diesen hier.

Rachs Restaurantschule (RTL, Sendestart 30.8.2010): Ich mag ihn ja irgendwie, den Raab, ähem, Rach. Auch wenn er mich als Rach, der Restauranttester mit seiner unfassbaren Händeschüttelitis zeitweilig ganz rappelig gemacht hat. Immerhin bekam der Zuschauer dort einige wirklich erschreckende Beispiele deutscher Gastronomiewirklichkeit vor Augen geführt. Nun macht er eine Restaurantschule auf. Das kennen wir von Jamie Oliver (Jamies Kitchen, 2002), der in seinem Ausbildungsrestaurant Fifteen Problemjugendliche wieder in die richtige Spur brachte. Ich habe tatsächlich alle Folgen gesehen. Hatte drive – nur mit Kochen nicht wirklich viel zu tun. Mit nahezu baugleichem Konzept, geht nun auch Christian Rach vor und bildet Jugendliche in Küche und Service aus. Das Restaurant, das nach Renovierung und Einarbeitung der jungen Brigaden eröffnet werden wird, soll Slowman heißen, und natürlich bekommt der Zuschauer beim Blick hinter die Kulissen auch Einblick ins dramatische Seelenleben der Jugendlichen. Ja, wir wollen grinsende halbe Hemden flennen sehn. Dass die Kopie allerdings emotionaler und authentischer als das Original werden könnte, kann ich mir nicht vorstellen. Gegen Jamie kann nun mal kaum einer anstinken.

Die Topfgeldjäger (ZDF, wochentäglich 15.05 Uhr) Frauen kochen gegen Männer. Die Sendung wurde im kompottsurfer schon vorgestellt. Erste Folgen sind schon durch. Ein Programm fürs Bildungsbürgertum, das an der informellen Ratekomponente der Sendung “Wie hießen die meisten Kühe 2009 in Deutschland?” seinen Spaß haben dürfte. Multiple choice, versteht sich. Die Sendung mit Steffen Henssler und dem von mir als Koch sehr geschätzten Frank Rosin ist im Nachmittagsprogramm gut aufgehoben. Und da fast konkurrenzlos.

Ich finde aber, die Fernsehköche sollten mal gegeneinander antreten. So eine Show will ich sehen. Und zwar ein bisschen Schlag-den-Raab-mäßig. Die Engländer sind uns da um Lichtjahre voraus, die Köche lustig und verdammt selbstironisch. Mit Jamie Oliver, Gordon Ramsay und Heston Blumenthal. Guckst du hier.

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Mittwoch, 28. Juli 2010

Unappetitliche Wahrheiten: Themenabend auf ZDFneo

Am kommenden Freitag stellt ZDFneo einen kompletten Themenabend unter das Motto Voll fies – Die Tricks der Nahrungsmittelindustrie. Um 20.15 Uhr gibt es den US-Spielfilm Fast Food Nation als Free-TV-Premiere. Im Anschluss geht es in Da wird mir übel um Hintergründiges zu industriell produzierten Lebensmitteln, bevor um 22.55 Uhr in der Dokumentation Gefährliche Mahlzeiten der Frage nachgegangen wird, wie Nahrung unsere Gene beeinflusst.

Fast Food Nation ist die filmische Umsetzung des gleichnamigen Bestsellers von Eric Schlosser, der die Amerikaner wegen ihrer Ernährungsgewohnheiten einmal als Maiskolben auf zwei Beinen bezeichnete. Im Film untersuchen ein paar Studenten der Lebensmitteltechnik die Burger der fiktiven Fastfoodkette Mickeys – und finden eine Überdosis Kolibakterien. Don Henderson, Chef der Marketingabteilung, soll daraufhin die Ursache klären und den drohenden Skandal verhindern. Seine Suche führt ihn zu sämtlichen Stationen der industriellen Fleischproduktion. Für seinen Episodenfilm konnte Regisseur Richard Linklater Stars wie Bruce Willis, Patricia Arquette, Avril Lavigne und Ethan Hawke gewinnen.

In Da wird mir übel will Moderator Adler mit der Aktion Pimp Dein Fleisch aufzeigen wie in einem nordrhein-westfälischen Einkaufszentrum aus vielen kleinen Fleischstückchen ein Ganzes wird und ob die mit 14 Zusatzstoffen hergestellte Mega-Cordon-bleu-Wurst auf der größten Nahrungsmittelmesse Anuga zu verkaufen ist.

Unser Essen hat Einfluss darauf, welche Gene in unserem Körper aktiv sind, denn Nahrung kann Gene ein- und ausschalten. Ob die Enkel für die Ernährungssünden ihrer Großeltern bezahlen müssen, darum geht es in Gefährliche Mahlzeiten. Die Autoren setzen sich mit der so genannten Epigenetik auseinander und suchen nach besonders aktiven Stoffen in Lebensmitteln.

Wenn das mal kein interessanter Fernsehabend ist.

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Mittwoch, 07. Juli 2010

Der Vorkoster im WDR: Fernsehköche können auch hintergründig – wenn sie dürfen

Björn Freitag als DER VORKOSTER im WDR-Fernsehen

Wie kürzlich im kompottsurfer erwähnt, flimmert derzeit Björn Freitags Sendung Der Vorkoster im WDR-Fernsehen über den Bildschirm. Die Sendung hat wirklich Nährwert, wie der kompottsurfer erfreut feststellen durfte. Da kann man mal sehen, welchen Beitrag Spitzenköche auch zum Wissen um die Ernährung im Alltag leisten können, wenn man sie nicht nur vorkochen, Restaurants retten oder Hobbyköche jurieren lässt.

In der Mediathek des WDR sind in Kürze alle Sendungen zu sehen (Teil 1 bereits verfügbar, siehe unten). Der kompottsurfer fänd’s prima, wenn Björn Freitags Sendung eine Fortsetzung über die angesetzten drei Sendungen hinaus fände.

Folge 1: Schweinefleisch im Einkaufs-, Geschmacks- und Labortest

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Sonntag, 13. Juni 2010

Der Dorstener Dreh: Jetzt auch Björn Freitag mit neuer Sendung

Björn Freitag ist: Der Vorkoster

Nach Frank Rosin (Topfgeldjäger im ZDF) startet jetzt auch der andere Dorstener Sternekoch, Björn Freitag (Goldener Anker), mit einer neuen Sendung in den Fernsehsommer. In dem Dreiteiler Der Vorkoster (WDR, ab 5. Juli) geht Björn für einen Fernsehkoch überraschend investigativen Fragestellungen nach. Zum Beispiel, wie Fleischproduktion in Deutschland heute aussieht und welche Zusatzstoffe in Fertiggerichten verbaut sein können. Ihn für diese Sendereihe zu gewinnen, war nicht schwer: „Essen ist meine Passion, und deswegen finde ich diese neue Aufgabe so spannend. Ich will allerdings kein Spielverderber sein, sondern vertrete die Verbraucher, die gerne gut essen.“

Die Termine im Einzelnen:

05.07.2010 (Folge 1 – Schweinefleisch)
12.07.2010 (Folge 2 – Nudeln und Nudel-Fertiggerichte)
09.07.2010 (Folge 3 – Fisch)

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Freitag, 04. Juni 2010

Frauen gegen Männer: Neuer Kochwettstreit TOPFGELDJÄGER im ZDF mit Steffen Henssler und Frank Rosin

Wie das ZDF heute meldet, werden in diesen Tagen Anfang Juni die ersten Folgen der neuen ZDF-Sendereihe Topfgeldjäger aufgezeichnet.

Moderiert von Steffen Henssler werden jeweils zwei Frauen gegen zwei Männer ein Dreigangmenü aus Vorspeise, Hauptgericht und Dessert innerhalb von 40 Minuten kochen. Während der drei eingestreuten Quizrunden, die während des Kochens zu absolvieren sind, können die Kandidaten wichtige Extra-Zutaten erspielen, um ihre Kreationen vielleicht um die entscheidende Nuance aufzuwerten.

Am Ende der Sendung entscheidet der Dorstener Sternekoch Frank Rosin als Juror, welches Geschlechterteam den besseren Job gemacht hat. Die Gewinner dürfen dann entscheiden, ob sie die Siegprämie mit nach Hause nehmen oder das Geld wieder einsetzen, um am nächsten Tag gegen neue Rivalen anzutreten und die Prämie vielleicht noch aufzustocken.

Die Idee hat insofern Pfeffer, weil ein ausgerechnet am Herd ausgetragener Geschlechterkampf dem aktuellen Umbruch im Rollenverständnis noch mal richtig Schärfe gibt. Ich finde, man solle das auch in anderen heiklen Disziplinen austragen wie rückwärts Einparken, Dünnbrettbohren, Kinder ins Bett bringen, Buntwäsche machen, Autowaschen, preisbewusstes Einkaufen, Ikea Regale zusammenbauen, abgestürzte Computer wiederbeleben und Staubwischen. Ein Geschlechterzehnkampf als Schlag-den-Raab-Wattebausch-Edition .

Das neue Kochquiz wird voraussichtlich ab Mitte August 2010, montags bis freitags, jeweils um 15.05 Uhr gesendet. Es sind 50 Folgen geplant.

Bewerben können sich nach Aussage des ZDF zum Beispiel beste Freundinnen, Lieblingscousins oder Arbeitskollegen. Kontakt über 040.808161411 sowie bewerbung@topfgeldjaeger.de .

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Dienstag, 04. Mai 2010

Der perfekte Promidimmer – Nachtrag

Du liebe Güte, da hat mich Dirk aber arg als schon Urzeiten-nicht-mehr-Gucker der Sendung entzaubert. Also gut, da kriege ich jetzt garantiert die Kurve nicht mehr, außer zu behaupten, ich wollte nur mal sehen, wie gut ihr alle aufpasst. Wäre aber gelogen. Und nun stehe ich als Volldepp da. Muss ich wohl durch. Dabei schien doch alles so gut zusammenzupassen.

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Dienstag, 04. Mai 2010

Der perfekte Promidimmer

Diese Headline stromerte schon lange durch mein Hirn – allein, ich sah bisher keine Möglichkeit, sie halbwegs passend unterzubringen. Aber jetzt. Denn der Fernsehsender VOX, der mit Das perfekte Promidinner vermeintliche Promis ungewollt auf ihren wahren Marktwert dimmt (unglaublich, wer sich in Deutschland alles als prominent bezeichnen darf) droht nun Hobbyköche aus dem Ruhrgebiet prominent zu machen. Weil, iss ja Kulturhauptstadtjahr. Da sollen also jetzt ein paar der Unsrigen für VOX die Kohlen aus dem Quotenfeuer holen und im Quintett bei Das perfekte Dinner gegeneinander ankochen. Eine bescheuerte Idee, wie ich finde. Würde man fünf Berliner, Hamburger oder Münchener gegeneinander ankochen lassen? Ich vermute, eher nicht. Wir Menschen aus dem Ruhrgebiet taugen offensichtlich besonders gut für so eine folkloristische Vorführung. Daran sind wir aber in hohem Maß auch selbst Schuld. Dazu las ich heute übrigens den beachtenswerten Beitrag Fünf falsche Mythen aus dem Malocherparadies von Konrad Lischka auf Spiegel Online. Wird zwar so manchem Eingeborenen nicht gefallen, was er schreibt, aber mir spricht der Beitrag in vielen Punkten aus der Seele. Da meine Familie, inklusive meiner paar Lebensdekaden, seit über 300 Jahren im Ruhrgebiet beheimatet ist, bin ich selbstverständlich über jeden Verdacht mangelnder Heimattreue erhaben.

Aber zurück zu Das perfekte Dinner. Wer für ein bisschen Fernsehpräsenz seine Fähigkeiten als Koch und Gastgeber unter Beweis stellen möchte, kann sich in den nächsten Tagen telefonisch unter 0221.492048240 oder per mail über perfektesdinner@vox.de bewerben. Drehtermine sind der 21.-25. Juni.

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Montag, 12. April 2010

TV-Köche unter Druck: Werbung für zweifelhafte Produkte

Zwischen Sein und Schein, pardon Scheinen, liegt manchmal nur ein Stück signiertes Papier, auch Vertrag genannt. Darin verpflichtet sich ein prominenter Koch, für Produkt XY gegen Zahlung einiger Euro-Scheine Werbung zu machen. Als so genannte Testimonials, wie es im Werbersprech heißt, preisen Köche wie Schuhbeck, Lichter, Baudrexel und Co. Erzeugnisse der Lebensmittelindustrie an. Dem haftet aus Sicht des Kompottsurfers zunächst nichts Verwerfliches, sondern höchstens ein unangenehmer Beigeschmack an (wie an dieser Stelle kürzlich berichtet und teils bitterböse kommentiert).

Heikel wird es aber, wenn die unterstützten Produkte nicht mehr problemlos mit der in ihren Shows öffentlich eingenommenen Grundhaltung der Fernsehköche in Einklang zu bringen sind. Wie im Fall Alfons Schuhbeck, der die so genannte Escoffier Duett Creme Champignonsuppe anpreist, die der Hersteller recht unglücklich als 2-Komponenten-Suppe beschreibt, womit er den Gedankensprung zum Zweikomponentenkleber als nicht gekennzeichneten, ideellen Zusatzstoff gleich mitliefert. Als Suppenpatron handelte sich Schuhbeck gar eine höchst unerfreuliche Nominierung für den Goldenen Windbeutel ein. Der Kompottsurfer berichtete im letzten Sommer auch mal über eine von Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann gepriesene Suppe, die ebenfalls das Zeug für eine Nominierung gehabt hätte (hier und hier).

Neben Schuhbeck, Baudrexel (Rama Cremefine) und Horst Lichter (Maggi Gewürzmischung) ist auch der von mir geschätzte Sternekoch Alexander Herrmann in den Fokus der Kritik geraten, und zwar, weil er – als bekannter Verfechter von höchstselbst und vollkommen natürlich hergestelltem Gemüsebrühpulver – für Knorr Bouillon Pur wirbt, die es auch als Rinderbrühe gibt. Genau diese Rinderbrühe sei aber problematisch, weil sie Hefeextrakt, Xanthan und Johannisbrotkernmehl enthalte, behaupten die Kritiker von foodwatch. Da ich bekannter Maßen kein Problem mit Hefeextrakt, Xanthan und Johannisbrotkernmehl habe, kann ich die Empörung in diesem Fall allerdings nicht nachvollziehen.

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Dienstag, 30. März 2010

Bordrestaurants im ICE: Jetzt ist Spitzenkoch Björn Freitag am Zug

Deutsche Bahn: TV-Köche tischen auf

Robert Etmans, Vorstand Personal und Bordservice der Deutschen Bahn, schickte gestern höchstpersönlich und hochoffiziell Sternekoch Björn Freitag ins Rennen um Spendengelder für das Projekt Spitzenköche für Afrika. Der Ortstermin für die Presse fand aber nicht im ICE sondern in Freitags Dorstener Restaurant Goldener Anker statt.

Seit Februar bietet die Deutsche Bahn in ihren Bordrestaurants jeweils drei Gerichte an, deren Rezepturen von TV-Köchen stammen. 50 Cent von jedem verkauften Gericht landen auf dem Spendenkonto von Spitzenköche für Afrika, die mit den Geldern den Bau einer Grundschule im Südwesten Äthiopiens finanzieren wollen. Warum Björn Freitag bei seinen Kreationen auf eher massenkompatible Gerichte wie Bohnensuppe mit Lammwurst, Maishähnchenbrust auf Zucchini mit Zartweizenrisotto sowie Sauerbraten vom Schweinefilet mit Selleriepüree, Wirsing und getrockneten Sauerkirschen setzt, erklärte er gegenüber dem Kompottsurfer so: “Es geht mir darum, dass möglichst viel Geld für das Projekt zusammenkommt. Und dafür ist es sicher nicht hilfreich, etwas besonders Ausgefallenes anzubieten. Ich habe deshalb unkomplizierte Gerichte ausgewählt, die ich auch selber besonders gerne esse.”

Wie avanciert er kochen kann, zeigte er aber im weiteren Verlauf des Abends in seinem Dorstener Restaurant Goldener Anker. Es gab Ingwer-Maissüppchen und Graved-Lachs-Crêpes sowie Königsberger vom Kalbsfilet mit mariniertem Flusskrebs und Selleriepüree als Grüße aus der Küche. Dann folgten ein Carpaccio vom irischen Weideochsenfilet mit Parmesanluft und Trüffel-Creme-Fraiche sowie Weißer Heilbutt aus der Meersalzbutter mit breiten Bohnen und Kräuterpesto, bevor im Hauptgang ein sous vide gegarter Hirschrücken mit Morchelschmelze und Stielmus serviert wurde. Als Dessert gab’s Weißes Mascarpone-Törtchen mit Zweierlei vom Rhabarber. Der großartige Weißwein kam vom Weingut Markus Schneider.

Nachdem Stefan Studer und Christian Rach die Bahnkarte der Monate Februar und März kulinarisch aufwerteten, kommen nach Björn Freitag im April unter anderem noch Sarah Wiener, Mirko Reeh, Stefan Marquard, Tim Mälzer und Cornelia Poletto zu Einsätzen. Der Kompottsurfer rät: In diesem Jahr gar keine Sitzplätze mehr reservieren sondern gleich ins Bordrestaurant setzen und die gesparten Reservierungseuros auch noch in Gerichte aus dem Monatsprogramm der TV-Köche investieren.

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