rewirpower.de – Das Revierportal


Suche:

Mittwoch, 19. Januar 2011

Habaneros: Sind sie zu scharf …

Geröstete Spaghetti mit Habanero

… bist du zu schwach. Und weil ich mir fĂŒr 2011 vorgenommen habe, weniger Weichei zu sein als 2010, musste ich heute einfach zugreifen, als ich beim GemĂŒsehĂ€ndler meines Vertrauens Habaneros sah. FĂŒr meine gerösteten Spaghetti (abgewandelt von dieser Version), gab ich eine halbe dieser SchĂ€rfebomben kurz vor Ende des Garvorgangs hinzu. Die Wirkung war trotzdem noch sehr durchschlagend, die SchĂ€rfe aber fĂŒr meinen Geschmack angenehmer als zum Beispiel die von Cayenne oder De Arbol.

Ich werde in den nÀchsten Tagen mal eine Salsa mit Habaneros fabrizieren. Mal sehen, ob das essbar ist, was dabei herauskommt. In dieser Richtung betrete ich echt Neuland.

  • Twitter
  • Webnews.de
  • MisterWong.DE
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Digg
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • Yigg
  • Yahoo! Bookmarks
  • FriendFeed
  • Posterous
  • RSS
  • Print
  • PDF

Mittwoch, 20. Januar 2010

Essen als Mutprobe und SchÀrfe als Geschmackswert

chiliEine Meldung aus der Augsburger Allgemeinen erinnerte mich heute mal wieder an ein paar Erlebnisse aus meiner Jugend. In Augsburg hatten sich nĂ€mlich ein paar SchĂŒler mit einer Chilisauce, die sie wohl ĂŒber das Internet bestellt hatten, einen besonders scharfen Wettstreit geliefert. Die hochkonzentrierte Sauce wurde von zehn Jugendlichen probiert, die im Anschluss allesamt notĂ€rztlich versorgt werden mussten. Acht von ihnen wurden anschließend in eine Kinderklinik eingeliefert. Dass Chilis selbst die furchtlosesten Esser bezwingen können, hatte der kompottsurfer bereits im Dezember in einem Videobeitrag vor Augen gefĂŒhrt.

Zu meinen kulinarischen Mutproben aus Jugendzeiten zĂ€hlten unter anderem das Essen von lebenden WĂŒrmern sowie von zwei Portionen eingelegte Ingwerkugeln in einem China-Restaurant, irgendwo an der Nordsee (danach war mir speiĂŒbel). Extreme Überwindung kotzete, pardon, kostete mich auch das SchlĂŒrfen von sechs frischen Austern in einem Strandlokal an der französischen AtlantikkĂŒste, da war ich 19. Mit Genuss habe ich Austern erst sechs Jahre spĂ€ter essen können, kombiniert mit Champagner von Gonet, wenn ich nicht irre.

Was ich, im Gegensatz zu jugendlichen Mutproben, aber nie verstanden habe, ist, dass erwachsene MitteleuropĂ€er die geschmackliche Wertigkeit eines Essens am SchĂ€rfegrad festmachen. Je schĂ€rfer, umso besser. Bin ich Drache oder was? Das Einzige, was wirklich scharf sein muss, (nee, nee, was AnzĂŒgliches kommt jetzt nicht, zu frĂŒh gefreut) sind Messer.

  • Twitter
  • Webnews.de
  • MisterWong.DE
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Digg
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • Yigg
  • Yahoo! Bookmarks
  • FriendFeed
  • Posterous
  • RSS
  • Print
  • PDF