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Freitag, 23. Dezember 2011

Jetzt mal im Ernst: Wie schmeckt Schuhbecks Hüttengaudi wirklich?

Ganz anders als in der Werbung: Schuhbecks Feines Zweierlei

Im Zusammenhang mit dem Besuch von Spitzenrestaurants wird oft von Schwellenängsten gesprochen, die unroutinierten Besuchern die Einkehr erschweren. Meine Schwellenangst äußerst sich dagegen beim Betreten eines Fastfood Restaurants. Kein Witz. Aber ich wollte nicht länger kneifen und dem von vielen Gourmets kritisierten Engagement des Sternekochs Alfons Schuhbeck bei Mc Donalds einmal konkret nachgehen.

So viel vorweg: Schuhbeck war nicht da. Und der Uli Hoeneß auch nicht. Da war ich schon ein bisschen enttäuscht, muss ich sagen. Aber vielleicht würde es seine Hüttengaudi-Teil-3- Kreation ja rausreißen. Nun stehe ich da also am Tresen, und die Schwellenangst ist wieder da. Mit welcher Souveränität die Jugendlichen vor mir ihre Bestellungen aufgeben – Hut ab. Kleines Menü, großes Menü, Ketchup, Majo, sonstige Saucen und Getränke. Also ich finde mich in diesem Gewusel nur schwer zurecht. Vielleicht fehlt mir auch nur der Wille.

Also ich nehme Schuhbecks Feines Zweierlei. Weizenbrötchen mit Rindfleischbulette, Nürnberger Rostbratwürstchen, Hüttenkraut und Tomaten-Chili-Vanille-Sauce. Klingt gar nicht mal unappetitlich, obwohl dieses Fleischdoppel von Rostbratwürstchen und Bulette schon speziell ist. Aber was ich dann auf dem Pappdeckel hatte, schmeckte für mich eher nach Hüttengrausi. Denn Hüttenkraut und Sauce waren sehr spartanisch dosiert, ganz anders als es auf den Fotos in der Werbung aussieht. Weshalb das Ding doch arg trocken rüberkam, so sehr wie es dominiert war von Fleisch und weichem Weizenbrötchen. Immerhin, die Fleischwürzung war in Ordung, genauso wie die Textur des Fleischs. Wird Zeit, das der Alfons durch die Filialen in den Städten zieht und nachschaut, wie ernst es um seine Hüttengaudi steht.

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Dienstag, 20. Dezember 2011

Schuhbeck, Lafer, Poletto und Co.: Heuchler am Herd?

Gerade im digitalen Spiegel die Polemik von Slke Burmester über TV-Köche gelesen, die fragwürdige Industrienahrung bewerben. Der kompottsurfer hat das Thema ja auch immer wieder auf dem Tablett, so wie zuletzt Schuhbecks Hüttengaudi für Mc Donalds. Böseste Sätze von Burmester: Was früher die Zeugen Jehovas mit ihrem “Wachtturm” waren, sind heute Schuhbeck, Lafer, Poletto und Co. Sie lauern an jeder Ecke, grinsen von jedem Plakat und winken auf jedem Fernsehkanal mit ihren Löffeln, Rinderbeinen und Geflügelscheren, auf dass man eintrete in ihr gelobtes Land mit Namen “Genuss.”

Im Gegensatz zu bekennenden Zeugen Jehovas sind bekannte Köche keine Selbstausbeuter. Sie müssen Geld verdienen. Und wir sollten aus dem Thema Genuss keinen Glaubenskrieg machen, denn dann ist Genuss kein Genuss mehr. Köche sollen promoten können, was sie wollen, und wenn die Produkte im krassen Gegensatz zu ihren sonstigen Gesundheitsbotschaften stehen, dann müssen sie eben mitunter heftige Kritik aushalten. Nur memmenhaft darauf reagieren sollten sie nicht. Denn sie wissen, was sie tun.

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Samstag, 03. Dezember 2011

Lanz kocht: Und Kolja Kleeberg überrascht mit Schwarzen Nüssen

Seit Monaten mal wieder bei Lanz kocht (hier geht’s zum Video) hängen geblieben. Kulinarische Inspiration finde ich in diesem Format leider selten – Rezepturen werden bei Kochsendungen ohnehin völlig überbewertet – und der Unterhaltungsfaktor hängt auch sehr von den anwesenden Köchen ab. Gestern war nur einer mit Showtalent dabei: Kolja Kleeberg. Wenn ich meine Idealbesetzung für die Sendung vornehmen dürfte, würde ich neben Kolja noch Tim Mälzer,  Lea Linster, Horst Lichter, Alexander Herrmann oder Nelson Müller einladen. Dann hätte der Zuschauer was zu lachen und käme sich nicht so oft belehrt vor.

Was darüber hinaus des kompottsurfers Interesse weckt sind besondere Produkte, die er noch nicht kennt, oder noch nie verwendet hat. So wie gestern Kolja Kleeberg Schwarze Nüsse im Gepäck hatte. Das sind unreif (grün) geernte Wanüsse, die durch aufwendige Einlege- und Waschprozeduren ihre Bitterstoffe verlieren und dadurch genießbar werden. Delikatessenhändler Ralf Bos (Bosfood) hat diese Spezialität im Einweckglas von zwei Herstellern im Programm. Ist doch auch ein ideales kleines Weihnachtsgeschenk für Feinschmecker. Ich werde mir so ein Gläschen zum Nikolaustag erst mal selbst schenken. Mal sehen, ob ich einen passenden Stiefel finde.

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Sonntag, 16. Januar 2011

Sternekoch für einen Tag: Jan Hofer schlägt sich tapfer

Jan Hofer sagt an: als Sternekoch für einen Tag

Weit über zwölf Stunden lang wurde gekocht, gedreht, geredet – am Ende kamen dicht gepackte dreißig Minuten Sendezeit heraus für die Premiere von Sternekoch für einen Tag – Björn Freitag lässt Prominente kochen (WDR). Den fertigen Zusammenschnitt bekam auch der kompottsurfer erst am gestrigen Sendetermin erstmals zu sehen. Erst beim Zusehen dämmerte mir, dass in diesem Format wir Kritiker beinahe mehr auf der Hut sein müssen als der kochende Gast. Denn erstmals bekommt im deutschen Fernsehen auch mal der Kritiker eins übergebraten, wenn er daneben liegt.

Beim verdeckt servierten Wein hatten wir zwar die Hauptaufgabe gelöst, nämlich herauszufinden, welcher Wein im Ladenverkaufspreis unter 15 beziehungsweise über 20 Euro liegt – was in diesem Fall nicht wirklich schwierig war. Aber welche Weine wir da im Glas hatten, das konnten wir nicht entschlüsseln. Mit dem Alter klappte es noch, beim Weißen stimmte auch das Herkunftsland, doch bei Rebsorten und Anbaugebieten lagen wir gründlich daneben, wobei Bernd Stelter beim Weißwein noch am nächsten dran war. Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass ich der Suche nach der Identität des Prominenten zu sehr verfallen war. Und dabei den Aspekten der teils frankophilen Ausrichtung der Karte so viel Raum gegeben hatte, dass ich den Rotwein schon deshalb nach Frankreich verortete, weil Spanien nicht logisch erschien.

Wie Jan Hofer mir später am Tisch noch erzählte, war die frankophile Ausrichtung der Karte tatsächlich so von ihm gewollt und kein Zufall, da er eine besondere Liebe zu Frankreich und seinen kulinarischen Genüssen pflegt. Der spanische Wein war also eine echte Stolperfalle.

Der Kommentar, den Björn Freitag bei meinen Einzug ins Restaurant gegenüber Jan Hofer abgab, ließ meinen Sohn am Fernseher vor Lachen auf dem Boden herumkugeln. Denn Björn verstieg sich doch tatsächlich zu der knappen wie unmissverständlichen Behauptung: “Der ist böse!” Ich weiß nicht, wer sich am Ende über den Satz mehr erschrocken hat, der Tagesschausprecher oder ich.

Jan Hofer hat seine Sache auf jeden Fall sehr ordentlich gemacht. Wer als Hobbykoch jemals versucht hat, eine Gästeschar von mehr als sechs Personen mit einem Menü zu beglücken, der kann ermessen, wie hart es für Jan Hofer gewesen sein muss, gleich für knapp zwanzig Personen aufzukochen. Also, meinen Respekt hat er sich an diesem Abend redlich verdient.

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Donnerstag, 25. November 2010

Braucht es wirklich eine neue Kochshow im TV? Nicht unbedingt. Es sei denn …

der Kompottsurfer wäre dabei, ist doch logo. Und ja, bald wird es tatsächlich soweit sein. Eines schönen Abends im Januar flimmert der Kompottsurfer höchstselbst und ungedoubelt über die Mattscheibe. Es ist eine Pilotsendung und ein unterhaltsames Format (sonst wäre der Kompottsurfer selbstverständlich nicht dabei), so viel kann bereits verraten werden. Alles andere dann nach dem Jahreswechsel. Seid gespannt ….

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Mittwoch, 27. Oktober 2010

ARD-Themenwoche Ernährung (II): Gute Argumente bei Maischberger

Was bin ich dankbar für diese Sendung bei Maischberger von heute Abend in der ARD-Themenwoche Ernährung: Karotten gegen Krebs, Fisch gegen Herzinfarkt – ist Essen die beste Medizin? Mit den Ärzten Dr. Gunter Frank und Dr. Werner Bartens waren zwei überzeugende Gäste dabei, die – ohne jeden Dogmatismus – nicht nur klarstellten, dass Essen keine Medizin ist und das vermaledeite Functional Food eine Veräppelung des Verbrauchers, sondern dass es belastbare Studien braucht, um wissen zu können, was Ernährung bewirken kann und was nicht.

Die Frontlinien zwischen Frank und Bartens auf der einen – und TV-Köchin Sarah Wiener sowie Klinik-Chefin Dr. Francoise Wilhelmi de Toledo auf der anderen Seite, dürften hinichtlich der präferierten Ernährungsempfehlungen kaum zu erkennen sein, so nah liegen sie beieinander, was in der Sendung vielleicht nicht deutlich genug wurde. Aber darum ging es thematisch ja auch gar nicht. Und genau das schienen Sarah Wiener und de Toledo leider nicht zu verstehen. Sie machten auf mich den Eindruck eines Kirchgängers, der mit dem festen Glauben, dass ihn Gebete gesund machen, missioniert, so wie sie die positiven gesundheitlichen Wirkungen von vielen Nahrungsbestandteilen postulierten, obwohl sie es schlichtweg nicht wissen können, weil es nicht belegt ist.

Um nicht misverstanden zu werden: Jeder soll seinen Weg finden dürfen, aber wenn individuelle Erfahrungen als allgemeingültige Erkenntnis in die Welt gesendet werden, wird der Weg der verantwortungsvollen Darstellung verlassen. So erfreulich und wunderschön die Heilung von Todkranken auch ist – sie sollte immer im individuellen Kontext gesehen werden und nicht für moralische Feldzüge missbraucht werden. Was in diesem Zusammenhang an Falschinformation verbreitet wird, wurde in der Sendung auch gleich deutlich, als ein von schwerstem Krebsleiden geheilter Gast von Darmreinigung und Entschlackung redete, was Frank und Bartens zum Glück schnell richtigstellten. Der Mensch braucht nun mal keinen gereinigten Darm, bloß das nicht, und eine Entschlackung des Körpers gibt es ebensowenig wie Poren im Fleisch, die beim Braten verschlossen werden. Aber solche Geschichten wird die Welt vermutlich nie los.

An einer anderen Stelle hieß es, der Mensch hätte seine Probleme damit, ja, er sei gar nicht dazu gemacht, tierische Eiweiße aufzuspalten und deshalb sollte er auf die Zufuhr möglichst verzichten. Jeder Evolutionsbiologe droht bei solchen Aussagen einen Lachkrampf oder vor Schreck einen Herzinfarkt zu bekommen, weil sich der Mensch überhaupt erst durch den Konsum von tierischem Eiweiß und hochwertigen tierischen Fetten entwickeln konnte. Auch Sarah Wiener machte mit einigen Aussagen zu Nahrungsempfehlungen bei Erkrankungen aus meiner Sicht eine unglückliche Figur. Dass sie es gut meint, steht natürlich außer Frage. Aber gut gemeint ist nicht gleich gut gemacht. Und wer wüsste das besser als Köche.

Alles in allem aber eine sehr gute Sendung, und Sandra Maischberger gelang es zumeist auch, ein Abdriften der Diskussion in abseitige Gebiete zu verhindern. Alle die’s verpasst haben, können vielleicht auf eine baldige Online-Verfügbarkeit in der ARD-Mediathek hoffen.

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Montag, 25. Oktober 2010

ARD-Themenwoche Ernährung (I): Beckmann

Ich sitze gerade vor dem Fernseher und sehe mir in der ARD Beckmann an, nachdem ich durch die Story über “Heuchelnde Fernsehköche” im aktuellen stern schon vorgeglüht bin. Das stern-Thema hatte der kompottsurfer ja auch schon ein paar mal (z.B. hier und hier) aufgegriffen und dafür reichlich auf die Birne gekriegt. Aber meine Bio-Birne kann das ab. Und die Birnen der Kollegen vom stern sowieso.

(weiterlesen…)

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Dienstag, 21. September 2010

Rachs Restaurantschule und der entblutete Konsum

Das war gestern mal eine richtig gute Folge von Rachs Restaurantschule, was nicht am tränendrüsigen Rausschmiss von Jennifer lag und auch nicht an den amüsanten bis haarsträubenden Versuchen der Ausbildungskandidaten, als private Gastgeber von Rach zu überzeugen. Es war der Besuch der Truppe auf dem Schlachthof, der mich von der Folge überzeugte. Der kompottsurfer hat ja schon das eine oder andere Mal den entbluteten Konsum zum Thema gemacht, und da fand ich Rachs Idee, der ganzen Rasselbande mal lebendig bis tödlich vor Augen zu führen, was passieren muss, damit Köche Fleisch zu Braten machen können, ausgesprochen lehrreich. Der schöne Bulle musste sterben. Gut auch, dass die Kamera draufblieb als das Tier sein Leben aushauchte und die Schlachter ihren blutigen Job machten. Fleisch ist eben kein Gemüse, auch wenn irgendwelche Spaßvögel das gerne so formulieren. Damit keine Irritationen aufkommen: Ich bin kein Vegetarier, aber das gedankenlose, regelmäßige Fleischessen geht mir schon reichlich auf den Geist.

Schade nur, dass RTL in den Zusammenschnitten auf ihrer Internetseite ausgerechnet diese Passage ausblendet und lediglich den ganzen Sozialklimbim zusammenfasst.

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Donnerstag, 19. August 2010

Bis dass der Fernseher kocht. Die neuen Serien im Herbst

Unfassbar, wie viele neue Kochsendungen die Sender zum Herbst wieder ins Programm hieven. Der kompottsurfer stellt die Sendungen mit den größten Werbetrommeln vor.

Deutschlands Meisterkoch (SAT 1, Sendestart 27.8.2010): Eine Talentshow für Hobbyköche, die als künftige Starköche entdeckt und um 100.000 Euro reicher werden wollen. So armselig man DSDS und Germanys Next Topmodel auch finden mag, immerhin kann da der Zuschauer die elementare beruflichen Vorzüge der Kandidaten, nämlich Trällerfähigkeit oder Aussehen, wenigstens einigermaßen nachvollziehen. Da aber das Geruchs- und Geschmacksfernsehen noch keine Verbreitung gefunden hat, ist Deutschlands Meisterkoch, als Mischung aus Dschungelcamp und Germanys Next Topmodel, vollkommen am Thema vorbei konzipiert. In der Jury sitzen Tim Raue, Nelson Müller und Thomas Jaumann. Der kompottsurfer meint: Unterhaltungswert könnte durch Einsatz von Dieter Bohlen deutlich steigen. Der kennt sich ja auch gut mit Essen aus “Mann, is das ‘ne Wurst.” Oh, falscher Link, ich meinte natürlich diesen hier.

Rachs Restaurantschule (RTL, Sendestart 30.8.2010): Ich mag ihn ja irgendwie, den Raab, ähem, Rach. Auch wenn er mich als Rach, der Restauranttester mit seiner unfassbaren Händeschüttelitis zeitweilig ganz rappelig gemacht hat. Immerhin bekam der Zuschauer dort einige wirklich erschreckende Beispiele deutscher Gastronomiewirklichkeit vor Augen geführt. Nun macht er eine Restaurantschule auf. Das kennen wir von Jamie Oliver (Jamies Kitchen, 2002), der in seinem Ausbildungsrestaurant Fifteen Problemjugendliche wieder in die richtige Spur brachte. Ich habe tatsächlich alle Folgen gesehen. Hatte drive – nur mit Kochen nicht wirklich viel zu tun. Mit nahezu baugleichem Konzept, geht nun auch Christian Rach vor und bildet Jugendliche in Küche und Service aus. Das Restaurant, das nach Renovierung und Einarbeitung der jungen Brigaden eröffnet werden wird, soll Slowman heißen, und natürlich bekommt der Zuschauer beim Blick hinter die Kulissen auch Einblick ins dramatische Seelenleben der Jugendlichen. Ja, wir wollen grinsende halbe Hemden flennen sehn. Dass die Kopie allerdings emotionaler und authentischer als das Original werden könnte, kann ich mir nicht vorstellen. Gegen Jamie kann nun mal kaum einer anstinken.

Die Topfgeldjäger (ZDF, wochentäglich 15.05 Uhr) Frauen kochen gegen Männer. Die Sendung wurde im kompottsurfer schon vorgestellt. Erste Folgen sind schon durch. Ein Programm fürs Bildungsbürgertum, das an der informellen Ratekomponente der Sendung “Wie hießen die meisten Kühe 2009 in Deutschland?” seinen Spaß haben dürfte. Multiple choice, versteht sich. Die Sendung mit Steffen Henssler und dem von mir als Koch sehr geschätzten Frank Rosin ist im Nachmittagsprogramm gut aufgehoben. Und da fast konkurrenzlos.

Ich finde aber, die Fernsehköche sollten mal gegeneinander antreten. So eine Show will ich sehen. Und zwar ein bisschen Schlag-den-Raab-mäßig. Die Engländer sind uns da um Lichtjahre voraus, die Köche lustig und verdammt selbstironisch. Mit Jamie Oliver, Gordon Ramsay und Heston Blumenthal. Guckst du hier.

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Mittwoch, 07. Juli 2010

Der Vorkoster im WDR: Fernsehköche können auch hintergründig – wenn sie dürfen

Björn Freitag als DER VORKOSTER im WDR-Fernsehen

Wie kürzlich im kompottsurfer erwähnt, flimmert derzeit Björn Freitags Sendung Der Vorkoster im WDR-Fernsehen über den Bildschirm. Die Sendung hat wirklich Nährwert, wie der kompottsurfer erfreut feststellen durfte. Da kann man mal sehen, welchen Beitrag Spitzenköche auch zum Wissen um die Ernährung im Alltag leisten können, wenn man sie nicht nur vorkochen, Restaurants retten oder Hobbyköche jurieren lässt.

In der Mediathek des WDR sind in Kürze alle Sendungen zu sehen (Teil 1 bereits verfügbar, siehe unten). Der kompottsurfer fänd’s prima, wenn Björn Freitags Sendung eine Fortsetzung über die angesetzten drei Sendungen hinaus fände.

Folge 1: Schweinefleisch im Einkaufs-, Geschmacks- und Labortest

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